Sprache: Deutsch Die Gedenkensformeln („Adhkar“) des Pilgers bei der Hajj und 'Umrah Der Miqat: Man fasst die Absicht, in die Riten zu treten. Hierauf sagt man: Derjenige, der die 'Umrah verrichtet (der „Mu'tamir“), und der Pilger, der die Hajj in Form des Tamattu' (der „Mutamati'“) vollzieht, sagen: „Labbayka 'Umrah, labbayka Allahumma labbayk.“
Die Gedenkensformeln („Adhkar“) des Pilgers bei der Hajj und 'Umrah
Der Miqat:
Man fasst die Absicht, in die Riten zu treten. Hierauf sagt man:
Derjenige, der die 'Umrah verrichtet (der „Mu'tamir“), und der Pilger, der die Hajj in Form des Tamattu' (der „Mutamati'“) vollzieht, sagen: „Labbayka 'Umrah, labbayka Allahumma labbayk.“
Und der Pilger, der die Hajj in Form des Qirans vollzieht („Qarin“ genannt), sagt: „Labbayka 'Umratan wa Hajjan, labbayka Allahumma labbayk.“
Und der Pilger, der die Hajj in Form des Ifrad vollzieht (der „Mufrid“), sagt: „Labbayka Hajjan, labbayka Allahumma labbayk.“
Dann setzen der Mu'tamir und der Mutamati' die Talbiyah fort, bis sie die Ka'bah sehen. Der Qarin und der Mufrid hingegen beenden die Talbiyah mit dem Werfen der Jamrat Al-'Aqabah.
Der Tawaf (das Umkreisen der Ka'bah):
Man zeigt auf den Schwarzen Stein und sagt zu Beginn jeder Runde: „Allahu Akbar“ (Allah ist der Größte), und man darf am Anfang „Bismillah“ (Im Namen Allahs) hinzufügen, jedoch nicht bei den restlichen Runden.
Zwischen der Jemenitischen Ecke und dem Schwarzen Stein sagt man: „Rabbana atina fi Ad-Dunya hasanatan wa fil-Akhirati hasanatan wa qina 'Adhaba An-Nar.“ (Unser Herr, gib uns im Diesseits Gutes und im Jenseits Gutes und bewahre uns vor der Strafe des Höllenfeuers.)
Nach dem Tawaf geht der Pilger, sofern möglich, zum Maqam Ibrahim und rezitiert: „Und nehmt Ibrahims Standort als Gebetsplatz.“
In den beiden Gebetseinheiten nach dem Tawaf wird in der ersten Gebetseinheit (die Surah): „Sag: O ihr Ungläubigen“ rezitiert, und in der zweiten Gebetseinheit (die Surah): „Sag: Er ist Allah, ein Einer“.
Der Sa'i (das Laufen zwischen As-Safa und Al-Marwah):
- Wenn man sich As-Safa nähert, rezitiert man: „Wahrlich, As-Safa und Al-Marwah gehören zu den (Orten der) Kulthandlungen Allahs.“ „Ich beginne mit dem, womit Allah begonnen hat.“
- Wenn man auf As-Safa hinaufsteigt, wendet man sich der Ka'bah zu und sagt: „Allahu Akbar, Al-Hamdulillah“ dann spricht man diesen Dhikr: „La ilaha illa Allah Wahdahu la scharika lahu, Lahul-Mulku wa Lahul-Hamdu wa Huwa 'ala kulli schay`in Qadir. La ilaha illa Allahu Wahdahu, Anjaza Wa'dahu wa Nasara 'Abdahu wa Hazama Al-Ahzaba Wahdahu.“ (Es gibt keinen Anbetungswürdigen, außer Allah alleine, Der keinen Teilhaber hat. Ihm gebühren die Herrschaft und die Lobpreisung und Er ist zu allem imstande. Es gibt keinen Anbetungswürdigen, außer Allah. Er erfüllt Sein Versprechen, steht Seinem Diener bei und besiegt die Stämme allein.) Darauf spricht man Bittgebete, wiederholt anschließend diesen Dhikr, spricht dann erneut Bittgebete und wiederholt wiederum diesen Dhikr. Anschließend geht man hinab nach Al-Marwah und verfährt dort auf die gleiche Weise. Ebenso wiederholt man dies jedes Mal auf As-Safa und jedes Mal auf Al-Marwah.
- Für die Runden des Tawafs und Sa'is gibt es keine festgelegten Bittgebete. Vielmehr beschäftigt sich der Muslim nach Belieben mit Adhkar und nützlichen Bittgebeten.
Der 8. Tag:
Der Mutamatti' tritt für die Hajj in den Ihram ein und sagt: „Labbayka Hajjan, labbayk Allahumma labbayk.“ Was den Qarin und den Mufrid betrifft, so haben diese ihren Ihram für die Hajj bereits vom Miqat aus begonnen.
Während seines Weges von Mina nach 'Arafat beschäftigt sich der Pilger mit der Talbiyah oder dem Takbir, und beides ist vom Propheten - Allahs Segen und Frieden auf ihm - und seinen Gefährten überliefert.
Der 9. Tag:
Am Tag von 'Arafah spricht man vermehrt die Worte: „La ilaha illa Allah Wahdahu la scharika lahu, Lahul-Mulku wa Lahul-Hamdu wa Huwa 'ala kulli schay`in Qadir.“ (Es gibt keinen Anbetungswürdigen, außer Allah alleine, Der keinen Teilhaber hat. Ihm gebühren die Herrschaft und die Lobpreisung und Er ist zu allem imstande.) Und man beschäftigt sich nach dem Zenit bis zum Sonnenuntergang mit dem Sprechen von Bittgebeten.
Der 10. Tag:
Nach dem Morgengebet begibt man sich zu Al-Masch'ar Al-Haram in Muzdalifah, sofern dies möglich ist. Ist dies nicht möglich, verweilt man an seinem Ort. Man bittet Allah - erhaben ist Er -, spricht den Takbir und dankt Ihm.
Wenn der Pilger die Jamrat Al-'Aqabah wirft, wird seine Talbiyah unterbrochen, und er sagt mit jedem Kieselstein, den er wirft: „Allahu Akbar.“ (Allah ist der Größte.)
Beim Tawaf Al-Ifadah und den zwei Gebetseinheiten danach und dann beim Sa'i für die Hajj spricht man die Bittgebete und Adhkar, wie bereits bei der 'Umrah erwähnt.
Die Taschriq-Tage:
Man wirft bei der kleinen Jamrah und sagt bei jedem Steinchen: „Allahu Akbar.“ Dann tritt man nach vorne, richtet sich zur Gebetsrichtung, spricht Bittgebete und zieht dies in die Länge. Hierauf wirft man bei der mittleren Jamrah und sagt bei jedem Steinchen: „Allahu Akbar.“ Dann tritt man nach vorne zur linken Seite, richtet sich zur Gebetsrichtung, spricht Bittgebete und bittet lange. Hierauf wirft man bei der größten Jamrah und spricht danach keine Bittgebete.
Der Abschiedstawaf („Tawaf Al-Wada'“):
Man spricht dabei die bereits erwähnten Adhkar, die man beim Tawaf der 'Umrah gesprochen hat.
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.
Dr. 'Abdullah Ibn Hamud Al-Furayh
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