أنا مسلم

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Ich bin ein Muslim

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Prepared by: Der wissenschaftliche Ausschuss unter der Leitung für islamisch-religiöse Angelegenheiten der geschützten Al-Haram Moschee und der Prophetenmoschee
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Ich bin ein Muslim

Der wissenschaftliche Ausschuss unter der Leitung für islamisch-religiöse Angelegenheiten der geschützten Al-Haram Moschee und der Prophetenmoschee

Ich bin Muslim. Das bedeutet, dass meine Religion der Islam ist.

Der Islam ist ein gewaltiges, heiliges Wort, welches die Propheten - Frieden sei auf ihnen - von Anfang bis Ende vererbt haben.

Dieses Wort umfasst edle Bedeutungen und gewaltige Werte.

Es bedeutet die Hingabe, die Unterwerfung und der Gehorsam gegenüber dem Schöpfer.

Es bedeutet außerdem der Friede, die Friedlichkeit, die Glückseligkeit, die Sicherheit und die Ruhe für das Individuum und die Gemeinschaft.

Aus diesem Grund gehören die Worte „As-Salam“ und „Al-Islam“ zu den Worten, die am meisten in der islamischen Gesetzgebung überliefert wurden.

„As-Salam“ ist einer der Namen Allahs,

die Begrüßung der Muslime untereinander ist „As-Salam“,

die Begrüßung der Paradiesbewohner ist „Salam“,

und der wahre Muslim ist derjenige, vor dessen Zunge und Hand die Muslime sicher sind!

Der Islam ist also eine Religion des Guten für alle Menschen, welche zu ihnen passt. Er ist der Weg ihrer Glückseligkeit im Diesseits und Jenseits.

Aus diesem Grund kam er und ist allumfassend, deutlich und offen für jeden einzelnen. Er bevorzugt weder eine Rasse gegenüber einer anderen Rasse, oder eine Hautfarbe der gegenüber einer anderen Hautfarbe. Er betrachtet alle Menschen mit demselben Blick,

und niemand zeichnet sich im Islam aus, außer entsprechend seines Handelns nach den (islamischen) Lehren.

Aus diesem Grund akzeptieren alle normalen Seelen ihn, da er mit der natürlichen Veranlagung übereinstimmt,

denn jeder Mensch wird veranlagt auf dem Guten, der Gerechtigkeit, der Freiheit und seinen Herrn liebend und bestätigend, dass Er der einzige Angebetete ist, dem die Anbetung zusteht und niemand außer ihm, geboren.

Niemand wendet sich von dieser natürlichen Veranlagung ab, außer durch jemanden, der ihn abwendet und sie verändert.

Mit dieser Religion ist der Schöpfer der Menschen, ihr Herr und ihr Angebeteter für die Menschen zufrieden.

Meine Religion, der Islam, lehrt mich, dass ich in diesem Leben lebe und nach meinem Tod zu einer anderen Wohnstätte übergehe, welche die Wohnstätte des Verbleibs ist, in der der Ausgang der Menschen entweder zum Paradiesgarten oder zum (Höllen)feuer ist.

Meine Religion, der Islam, ordnet mir Befehle an und untersagt mir Verbote.

Wenn ich diese Anordnungen ausübe und diese Verbote meide, dann werde ich im Diesseits und Jenseits glücklich sein.

Wenn ich diese jedoch vernachlässige, werde ich entsprechend meiner Vernachlässigung und meines Mangels im Diesseits und Jenseits Elend erlangen.

Das Gewaltigste, was mir der Islam befahl, ist die Bezeugung der Einzigkeit (dem Tauhid) Allahs.

So bezeuge ich und glaube überzeugt daran, dass Allah mein Schöpfer und mein (angebeteter) Gott ist,

somit diene ich niemandem außer Allah, aus Liebe zu ihm, aus Angst vor Seiner Strafe, aus Hoffnung auf Seinen Lohn und aus Vertrauen auf Ihn.

Dieser Tauhid drückt sich darin aus, dass man für Allah die Einzigkeit bezeugt und für Seinen Propheten - Allahs Segen und Frieden auf ihm - die Botschaft,

denn Muhammad ist das Siegel der Propheten. Allah entsandte ihn als Barmherzigkeit für die Weltenbewohner und schloß mit ihm das Prophetentum und die Botschaften ab. Es gibt also keinen Propheten nach ihm.

Er kam mit einer Religion, welche allgemein ist und zu jeder Zeit, jedem Ort und jeder Gemeinschaft passt.

Meine Religion befiehlt mir nachdrücklich an die Engel und an alle Gesandten zu glauben. Zu den wichtigsten (Gesandten) gehören Nuh, Ibrahim, Musa, 'Isa und Muhammad - Frieden sei auf ihnen.

Sie befiehlt mir den Glauben an die himmlischen Bücher, welche auf die Gesandten hinabgesandt wurden, und die Befolgung des letzten, abschließenden und gewaltigsten Buches, welches der Quran ist.

Meine Religion befiehlt mir den Glauben an den Jüngsten Tag, an dem den Menschen für ihre Taten vergolten wird,

und sie befiehlt mir den Glauben an die Vorherbestimmung und die Zufriedenheit mit dem, was mir in diesem Leben an Gutem und Schlechtem bestimmt wurde, sowie das Treffen der Vorkehrungen des Erfolgs.

Der Glaube an die Vorherbestimmung verleiht mir Erholung, Ruhe, Geduld und ich unterlasse das Bedauern über Vergangenes,

denn ich weiß gewiss, dass das, was mich getroffen hat, mich nicht verfehlen sollte, und das, was mich verfehlt hat, mich nicht treffen sollte.

Alles ist vorherbestimmt und geschrieben von Allah, und mir obliegt nur das Treffen von Vorkehrungen und die Zufriedenheit mit dem, was danach folgt.

Der Islam befiehlt mir gute Taten, welche meine Seele reinigen, und gewaltige Charakterzüge, welche meinen Herrn zufriedenstellen, mich reinhalten, mein Herz erfreuen, meine Brust weiten, meinen Weg erleuchten und mich zu einem nützlichen Bestandteil der Gesellschaft machen.

Die gewaltigste dieser Taten sind das Bezeugen der Einzigkeit Allahs, das Verrichten der fünf Gebete am Tag und in der Nacht, die Entrichtung der Pflichtabgabe, das Fasten eines Monats im Jahr, des Monats Ramadan, und die Pilgerfahrt zum heiligen Haus nach Makkah für den, der zur Pilgerfahrt im Stande ist.

Zu den gewaltigsten Dingen, zu denen mich meine Religion führte, und welche die Brust weiten, gehört das vermehrte Lesen des Qurans, welcher die Worte Allahs, die wahrhaftigste Rede, und die schönsten, gewaltigsten und prächtigsten Worte sind, welche die Wissenschaften der Früheren und Späteren umfassen.

Die Lesung oder das Hören des Qurans bringt Ruhe, Erholung und Freude in das Herz, selbst, wenn der Lesende oder der Zuhörer das Arabische nicht beherrscht oder kein Muslim ist.

Ebenso gehören zu den gewaltigsten Dingen, die die Brust weiten, das vermehrte Bitten Allahs, zu Ihm zu fliehen und Ihn um jede kleine und große Sache zu bitten,

denn Allah antwortet demjenigen, der Ihn anruft und aufrichtig in der Anbetung zu Ihm ist.

Zu den gewaltigsten Dingen, die die Brust weiten, gehört auch das vermehrte Gedenken Allahs - mächtig und majestätisch ist Er -,

und mein Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - wies mich auf die Art und Weise des Gedenken Allahs hin und er lehrte mir das Vorzüglichste, womit man Allah gedenken kann.

Dazu gehören die vier Worte, welche zu den besten Worten nach dem Quran zählen, und sie sind: „Subhana-Allah“ (Gepriesen ist Allah), „Alhamdu-lillah“ (Gelobt ist Allah), „La ilaha illa Allah“ (Es gibt keine anbetungswürdige Gottheit außer Allah), und „Allahu Akbar“ (Allah ist der Größte).

Ebenso gehören „Astaghfiru-Allah“ (Ich bitte Allah um Vergebung) und „La hawla wa la quwwata illa billah“ (Es gibt weder Macht noch Kraft außer bei Allah) dazu.

Diese Worte haben einen wundersamen Einfluss auf das Weiten der Brust und das Verspüren der Ruhe im Herzen.

Der Islam befiehlt mir, dass ich eine hohe Stellung besitzen sollte und mich von dem entferne, was meine Menschlichkeit und Ehre verringert,

und dass ich meinen Verstand und meine Körperglieder für die nützlichen Taten in meiner Religion und meinem Diesseits nutze, für die ich erschaffen wurde.

Außerdem befiehlt mir der Islam die Barmherzigkeit, den guten Charakter, den schönen Umgang und die Güte zur Schöpfung mit den Worten und Taten, zu denen ich im Stande bin.

Zu den gewaltigsten Rechten der Schöpfung gehören die Rechte der Eltern, denn meine Religion befahl mir den guten Umgang mit ihnen, das Gute für sie zu wollen, danach bestrebt zu sein, sie zu erfreuen, und ihnen einen Nutzen zu bringen, insbesondere im hohen Alter.

Aus diesem Grund siehst du, dass die Mutter und der Vater in den muslimischen Gesellschaften eine hohe Stellung an Wertschätzung und Respekt besitzen, und man seinen Eltern stets im Dienste steht.

Je älter die Eltern werden, oder wenn sie erkranken oder unfähig sein sollten, dann vermehrt sich das gute Benehmen der Kinder mit ihnen.

Meine Religion lehrte mich, dass die Frau eine hohe Ehre und gewaltige Rechte besitzt,

denn die Frauen sind die Geschwister der Männer im Islam, und der beste Mensch ist derjenige, der am besten zu seiner Familie (und seiner Frau) ist.

Die Muslimah hat in ihrer Kindheit das Recht darauf, gestillt zu werden, das Recht auf Fürsorge und das Recht auf eine gute Erziehung. In dieser Zeit ist sie Grund zur Freude für das Auge und das Herz ihrer Eltern und Geschwister.

Wenn sie dann älter wird, ist sie die Geehrte, Ehrenvolle. Ihr Vormund empfindet Eifersucht für sie und umgibt sie mit seiner Fürsorge,

sodass er nicht damit zufrieden ist, dass eine Hand sie mit Übel trifft, eine Zunge ihr schadet, oder Augen sie betrügen.

Wenn sie dann heiratet, ist es das Wort Allahs und Sein schwerwiegender Vertrag,

und sie wird im Haus ihres Ehemannes die ehrenvollste Gesellschaft erhalten.

Es ist eine Pflicht für ihren Ehemann, dass er sie ehrt, gütig zu ihr ist und das Übel von ihr abwendet.

Wenn sie eine Mutter ist, dann wird ihr Recht mit dem Recht Allahs - erhaben ist Er - zusammen erwähnt, und der schlechte Umgang ihr gegenüber wird mit der Beigesellung anderer Götter neben Allah und dem Unheil auf der Erde zusammen erwähnt.

Wenn sie eine Schwester ist, dann wurde dem Muslim befohlen, dass er den Kontakt zu ihr pflegt, sie ehrt und Eifersucht für sie empfindet.

Wenn sie eine Tante ist, dann ist sie - in Bezug auf den guten Umgang und das Pflegen des Kontakts - mit der Mutter auf einer Stellung.

Wenn sie eine Großmutter oder eine ältere Frau ist, dann steigt ihre Stellung bei ihren Kindern, ihren Enkelkindern und all ihren Nahestehenden, sodass keine ihrer Bitten abgelehnt wird und keine ihrer Ansichten als unsinnig betrachtet werden.

Wenn sie weit entfernt vom Muslim sein sollte, und sie weder Verwandtschaft noch Nachbarschaft verbindet, dann obliegt ihm das allgemeine Recht des Islams, nämlich das Übel abzuwenden, den Blick zu senken, usw.

Und die muslimischen Gesellschaften fahren weiterhin damit fort, diese Rechte auf vollkommenste Art zu erfüllen, was dazu führt, dass die Frau einen Wert und eine Hochschätzung hat, welche sie in nichtmuslimischen Gesellschaften nicht besitzt.

Außerdem besitzt die Frau im Islam das Recht des Besitzes, der Vermietung, des Verkaufs, des Kaufs und jeglicher Verträge. Sie besitzt das Recht des Lernens, des Lehrens, und der Arbeit, solange es ihrer Religion nicht widerspricht.

Vielmehr ist es sogar so, dass es Wissen gibt, welches individuell von jedem gekannt werden muss, und derjenige, der es nicht erlernt, sündigt - sei er männlich oder weiblich!

Es ist sogar so, dass ihr all das an Rechten und Urteilen zusteht, was den Männern zusteht, außer jene, die spezifisch für sie (die Frau) und nicht für die Männer sind, oder jene, die spezifisch für die Männer sind und nicht für sie, und welche (spezifisch) zu dem jeweiligen Geschlecht passen und bei denen an den jeweiligen Stellen differenziert wird.

Meine Religion befiehlt mir meine Brüder, Schwestern, Onkel (väterlicherseits); Tanten (väterlicherseits), Onkel (mütterlicherseits), Tanten (mütterlicherseits), und all meine Nahestehenden zu lieben. Sie befiehlt mir, die Rechte meiner Ehefrau, meiner Kinder und meiner Nachbarn zu erfüllen.

Meine Religion befiehlt mir das Wissen und spornt mich zu all dem an, was meinen Verstand, meinen Charakter und mein Denken steigen lässt.

Sie befiehlt mir die Schamhaftigkeit, die Sanftmut, die Freigiebigkeit, den Mut, die Weisheit, die Besonnenheit, die Geduld, die Vertrauenswürdigkeit, die Bescheidenheit, die Keuschheit, die Gerechtigkeit, die Treue, das Gute für die Menschen zu lieben, für den Verdienst der Versorgung zu arbeiten, Mitgefühl mit den Armen zu haben, die Kranken zu besuchen, das Versprechen zu halten, gutes zu Sprechen, den Menschen mit einem Lächeln zu entgegnen und dass ich bestrebt danach bin, sie soweit ich kann, zu erfreuen.

Im Gegenzug dazu warnt sie mich vor der Unwissenheit, und untersagt mir den Unglauben, den Atheismus, die Sünden, die Freveltaten, die Unzucht, die Abnormitäten, den Hochmut, den Neid, den Groll, das schlechte Denken, den Pessimismus, die Trauer, die Lüge, die Hoffnungslosigkeit, den Geiz, die Faulheit, die Feigheit, die Untätigkeit, den Zorn, die Leichtsinnigkeit, die Dummheit, schlecht zu den Menschen zu sein, das zahlreiche unsinnige Sprechen, das Aufdecken von Geheimnissen, den Betrug, das Brechen eines Versprechens, das schlechte Benehmen zu den Eltern, das Brechen der Verwandtschaftsbande, die Vernachlässigung der Kinder, und dem Nachbarn und den Geschöpfen allgemein zu schaden.

Der Islam untersagt mir auch das Trinken von Berauschendem, das Nehmen von Drogen, das Glücksspiel, das Stehlen, den Schwindel, den Betrug, die Menschen zu (ver)stören, sie auszuspionieren und ihre verborgenen Dinge zu verfolgen.

Meine Religion, der Islam, beschützt die Besitztümer, sodass Frieden und Sicherheit sich verbreiten. Aus diesem Grund spornt er zur Vertrauenswürdigkeit an und lobt die Vertrauenswürdigen und verspricht ihnen ein gutes Leben und das Betreten des Paradiesgartens im Jenseits. Außerdem untersagte er den Diebstahl und drohte dem Dieb die Strafe im Diesseits und Jenseits an.

Meine Religion beschützt die Seelen, weshalb sie das ungerechte Töten der Seele und jegliches Vergehen an anderen untersagte, selbst wenn das Vergehen nur verbal ist.

Vielmehr untersagte sie sogar, dass der Mensch sich an sich selbst vergeht. Es ist dem Muslim also nicht erlaubt, dass er seinen Verstand verdirbt, seine Gesundheit zerstört oder sich selbst tötet.

Meine Religion, der Islam, bewahrt die Freiheiten und reguliert sie:

Der Mensch im Islam ist frei in seinem Denken, seinem Verkauf, seinem Kauf, seinem Handel, seinem Umzug, und er ist frei darin, die guten Dinge des Lebens, sei es Essen, Trinken, Kleidung, zu genießen, solange er nichts verbotenes begeht, was einen Schaden für ihn oder andere mit sich zieht.

Meine Religion reguliert die Freiheiten, sodass es nicht erlaubt ist, dass einer dem anderen Unrecht antut, oder dass der Mensch zu den untersagten Genüßen geht, welche seinen Besitz, seine Glückseligkeit und seine Menschlichkeit vernichten.

Wenn du dir diejenigen anschaust, welche sich die Freiheit in jeder Sache erlauben und in allem, was ihre Gelüste sich ersehnen, ohne, dass die moralische Hemmung der Religion oder des Verstands sie zurückhält, dann wirst du sehen, dass sie in den tiefsten Stufen des Unglücks und der Enge leben, und die wirst auch sehen, dass einige von ihnen sich selbst umbringen möchten, um sich von dieser Besorgnis zu befreien.

Meine Religion lehrt mich die besten Benehmensweisen beim Essen, beim Trinken, beim Schlafen und beim Sprechen zu den Menschen.

Meine Religion lehrt mich gütig im Verkauf, im Kauf und im Fordern der Rechte zu sein.

Sie lehrt mich nachsichtig mit Andersgläubigen zu sein, sodass ich ihnen kein Unrecht antue und sie nicht schlecht behandele, sondern vielmehr gut zu ihnen bin und mir wünsche, dass das Gute sie erreicht.

Die Geschichte der Muslime bezeugt, dass sie mit anderen so nachsichtig waren, wie keine andere Gemeinschaft vor ihnen.

Die Muslime lebten mit Völkern verschiedener Religionen, welche von den Muslimen beherrscht wurden, und die Muslime pflegten - mit allen - die beste Form des Umgangs unter den Menschen.

Zusammengefasst hat der Islam mir die feinsten Benehmensweisen, die guten Umgangsformen und die ehrenvollsten Charakterzüge gelehrt, wodurch mein Leben gut wird und wodurch meine Freude vollkommen wird,

und er untersagte mir alles, was mein Leben betrübt, und was der Gesellschaft, der Seele, dem Verstand, dem Besitz, der Ehre oder Würde schadet.

Entsprechend meiner Befolgung dieser Lehren, vermehrt sich meine Glückseligkeit,

und entsprechend meiner Vernachlässigung und meines Mangels in einer dieser Lehren, verringert sich meine Glückseligkeit, je nachdem, wie sehr ich in diesen Lehren zu kurz gekommen bin.

Das bereits erwähnte bedeutet jedoch nicht, dass ich sündenfrei bin, und keine Fehler begehe und keine Mängel habe, denn meine Religion berücksichtigt meine menschliche Natur und meine gelegentliche Schwäche. Von mir gehen Fehler, Mängel und Vernachlässigung aus. Aus diesem Grund hat sie mir das Tor der Reue, des Bittens um Vergebung und der Rückkehr zu Allah geöffnet. Die Reue löscht die Spüren meines Mangels aus und erhöht meine Stellung bei meinem Herrn.

Die Quelle aller Lehren der islamischen Religion, seien es Glaubenslehren, Charakterzüge, Benehmensweisen, und Umgangsformen, ist der edle Quran und die reine Sunnah.

Zuletzt sage ich entschlossen: Jeder Mensch, an jedem Ort der Welt, der die Wirklichkeit des Islams aus einer gerechten und unparteilichen Sicht betrachtet, dem wird nichts weiter übrig bleiben, als ihn anzunehmen. Die Plage ist jedoch, dass der Islam von gelogenen Behauptungen oder von den Taten einiger, die sich dem Islam zuschreiben, ihm jedoch nicht folgen, verzerrt wird.

Wenn er jedoch auf die Wirklichkeit des Islams schauen würde, so wie er ist, oder auf den Zustand derjenigen, die ihn wirklich praktizieren, dann würde er nicht zögern, ihn anzunehmen und ihm beizutreten.

Ihm würde klar werden, dass der Islam dazu aufruft, die Menschen zu erfreuen, Frieden und Sicherheit zu sichern, und Gerechtigkeit und Güte zu verbreiten.

Was jedoch die Abweichungen einiger Personen angeht, die sich dem Islam zuschreiben - seien sie wenige oder viele -, so ist es nicht erlaubt, dass man diese zur Religion zählt oder dass die Religion deswegen kritisiert wird. Vielmehr ist sie losgesagt davon!

Die Folge der Abweichung ist auf die Abweichenden selbst zurückzuführen, denn der Islam hat dies nicht befohlen. Vielmehr untersagte er ihnen von dem abzuweichen, womit der Islam kam, und hindert sie daran.

Außerdem fordert die Gerechtigkeit, dass man sich den Zustand derjenigen anschaut, die die Religion wirklich praktizieren, und die die Befehle und Urteile in sich selbst und anderen ausführen, denn das füllt die Herzen mit Hochachtung und Würde gegenüber dieser Religion und seinen Anhängern.

Der Islam hat keine kleine und große Sache an Gutem ausgelassen, außer dass er zu dieser anspornte, und nichts Verwerfliches oder Verdorbenes, außer dass er davor warnte und den Weg dazu versperrte.

Aus diesem Grund waren diejenigen, die die Stellung des Islams hochschätzten, und die seine Gesetze ausführten, die glücklichsten Menschen. Sie sind in der höchsten Stufe, wenn es um das Benehmen der Seele, ihre Erziehung zu guten Wesenszügen und zu ehrenvollen Charakterzügen kommt. Der Nahe und der Weitentfernte, der Zustimmende und der Widersprechende werden dies für sie bezeugen können!

Wenn man sich jedoch nur den Zustand der Muslime anschaut, welche ihre Religion vernachlässigen und von seinem geraden Weg abweichen, dann ist dies nicht gerecht, und vielmehr sogar reines Unrecht!