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417 Hadithe

Enzyklopädie der prophetischen Hadithe

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‚Die Füße eines Menschen werden sich am Tag der Auferstehung nicht von ihrem Platz bewegen, bis er gefragt wird über sein Leben, wie er es verbracht hat, über sein Wissen, was er damit getan hat, über sein Vermögen, woher er es erworben und wofür er es ausgegeben hat, und über seinen Körper, wofür er ihn genutzt hat.‘“
authentisch Überliefert von At-Tirmidhi
dass der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - von seinem Herrn - segensreich und erhaben sei Er - berichtete, dass Er sagte: „O Meine Diener, ich habe Mir selbst das Unrecht verboten und es unter euch für verboten erklärt, so begeht kein Unrecht untereinander! O Meine Diener, ihr alle seid irregegangen, außer wen Ich rechtgeleitet habe. So bittet Mich um Rechtleitung und Ich leite euch recht! O Meine Diener, ihr alle seid hungrig, außer wen Ich gespeist habe. So bittet Mich um Speise und Ich speise euch! O Meine Diener, ihr alle seid nackt, außer wen Ich bekleidet habe. So bittet Mich um Kleidung und Ich bekleide euch! O Meine Diener, wahrlich, ihr sündigt bei Tag und bei Nacht, und Ich vergebe alle Sünden. So bittet Mich um Vergebung und Ich vergebe euch! O Meine Diener, wahrlich, niemals werdet ihr im Stande sein, Mir schaden zu können, und niemals werdet Ihr im Stande sein, Mir nutzen zu können. O Meine Diener, sogar wenn die ersten von euch und die letzten von euch, die Menschen von euch und die Jinn von euch alle das Herz der gottesfürchtigsten Person unter euch hätten, so würde dies Meiner Herrschaft nichts hinzufügen. O Meine Diener, sogar wenn die ersten von euch und die letzten von euch, die Menschen von euch und die Jinn von euch alle das Herz der frevelhaftesten Person unter euch hätten, so würde dies meine Herrschaft, um nichts schmälern. O Meine Diener, würden die ersten von euch und die letzten von euch, die Menschen von euch und die Jinn von euch sich allesamt an einem Ort versammeln und mich dann um etwas bitten und würde ich dann jedem geben, um was er bat, so würde dies das, was sich (an Besitz) bei mir befindet, nicht mehr vermindern als das, was eine Nadel vom Meer vermindert, wenn man sie hineintaucht. O Meine Diener, es sind nur eure Taten, die Ich euch anrechne. Sodann erhaltet ihr den Lohn dafür. Wer nun Gutes findet, der soll dann Aḷḷāh preisen (und danken), und wer etwas anderes als dieses (gute) findet, der soll dann niemanden tadeln außer sich selbst.“
authentisch Überliefert von Muslim
‚Keiner von euch glaubt, bis seine Neigung dem untergeordnet ist (und folgt), womit ich gekommen bin.‘“
An-Nawawi sagte: „Ein authentischer Hadith.“ Wir haben dies in „Kitab Al-Hujjah“ mit einer authentischen Überlieferungskette berichtet
‚Die Taten sind nur entsprechend der Absicht und jedem (Menschen) gebührt nur das, was er beabsichtigte. Wer also seine Auswanderung zu Allah und Seinem Gesandten vollzog, dessen Auswanderung ist zu Allah und Seinem Gesandten (und wird entsprechend vergolten); und wer seine Auswanderung für einen Teil (einen Vorteil) des diesseitigen Lebens unternimmt oder (für) eine Frau, um sie zu heiraten, so ist seine Auswanderung zu dem, zu dem er ausgewandert ist (und wird entsprechend bewertet).‘“ Und in einer Version bei Al-Bukhari heißt es: „Die Taten sind nur entsprechend der Absichten und jedem (Menschen) gebührt nur das, was er beabsichtigte.“
authentisch Muttafaqun 'Alayhi (Übereinstimmend bei Al-Bukhari und Muslim verzeichnet)
dass Umm Salamah dem Gesandten Allahs - Allahs Segen und Frieden auf ihm - von einer Kirche erzählte, die sie in Abessinien gesehen hat und die Maria hieß. Und sie erzählte ihm was sie darin für Abbilder gesehen hat. Da sagte der Gesandte Allahs - Allahs Segen und Frieden auf ihm -: „Sie sind ein Volk, das wenn ein rechtschaffener Diener - oder rechtschaffener Mann - bei ihnen starb, eine Gebetsstätte auf seinem Grab errichteten und in ihr diese Abbilder schufen. Das sind die schlechtesten Geschöpfe bei Allah!“
authentisch Muttafaqun 'Alayhi (Übereinstimmend bei Al-Bukhari und Muslim verzeichnet)
„Wahrlich, Allah ist gut und nimmt nur das Gute an. Und Allah hat den Gläubigen das befohlen, was Er den Gesandten befohlen hat. So sagte der Erhabene: ‚O ihr Gesandten, esst von den guten Dingen und handelt rechtschaffen‘ [23:51] Und der Erhabene sagte: ‚O die ihr glaubt, esst von den guten Dingen, mit denen Wir euch versorgt haben‘ [2:172] Dann erwähnte er (also der Prophet) einen Mann, der lange reist, ungepflegt und staubbedeckt ist, und wie dieser seine Hände zum Himmel streckt (und dabei im Bittgebet sagt): ‚O Herr! O Herr!‘, während seine Speise verboten ist, sein Trank verboten ist, seine Kleidung verboten ist und er von Verbotenem genährt wurde - wie soll er denn erhört werden?“
authentisch Überliefert von Muslim
„‚Das Gleichnis der Gläubigen in ihrer gegenseitigen Liebe, ihrem Erbarmen und ihrer Anteilnahme ist wie das Gleichnis eines Körpers: Wenn ein Glied davon erkrankt, reagiert der gesamte Körper mit Schlaflosigkeit und Fieber.‘“
authentisch Muttafaqun 'Alayhi (Übereinstimmend bei Al-Bukhari und Muslim verzeichnet)
„Während wir an jenem Tag beim Gesandten Allahs - Allahs Segen und Frieden auf ihm - saßen, erschien vor uns ein Mann mit strahlend weißer Kleidung und nachtschwarzem Haar. Weder waren an ihm Spuren der Reise zu erkennen noch war er einem von uns bekannt. Schließlich setzte er sich zum Propheten - Allahs Segen und Frieden auf ihm -, wobei er mit seinen Knien die Knie des Propheten - Allahs Segen und Frieden auf ihm - berührte und die Handflächen auf seine Oberschenkel legte und (zu Ihm) sprach: ‚O Muhammad, berichte mir vom Islam!‘ Der Gesandte Allahs - Allahs Segen und Frieden auf ihm - antwortete daraufhin: ‚Der Islam ist deine Bezeugung, dass es keine anbetungswürdige Gottheit gibt, außer Allah und dass Muhammad der Gesandte Allahs ist, dass du das Gebet verrichtest, die Pflichtabgabe entrichtest, den Ramadan fastest und zu dem Haus (Allahs, der Ka'bah) pilgerst, sofern dir dies möglich ist.‘ Er (der Mann) sagte: ‚Du hast recht gesprochen,‘ und wir wunderten uns über ihn, dass er ihn (zuerst) fragt und seine Worte dann selbst für wahr erklärt. Er sagte (weiter): ‚So berichte mir von der Überzeugung/dem Glaube („Iman“)!‘ Er antwortete: ‚Dass du an Allah, Seine Engel, Seine Bücher, Seine Gesandten und den Jüngsten Tag glaubst und dass du an die göttliche Vorherbestimmung („Qadar“), sowohl im Guten als auch im Schlechten glaubst.‘ Er (der Mann) sagte: ‚Du hast recht gesprochen. So berichte mir von der Vollkommenheit im Gottesdienst („Ihsan“)!‘ Er (der Prophet) antwortete: ‚Dass du Allah (in solch einer Art und Weise) dienst, als würdest du Ihn sehen, und wenn du Ihn (auch) nicht siehst, so sieht Er doch dich.‘ Er (der Mann) sagte: ‚So berichte mir von der Stunde!‘ Er (der Prophet) antwortete: ‚Der Befragte weiß nicht mehr darüber als der Fragende.‘ Er (der Mann) sagte: ‚So berichte mir von ihren Anzeichen.‘ Er (der Prophet) erwiderte: ‚(Zu ihren Anzeichen gehört), dass die Sklavin ihre eigene Herrin gebärt und dass du siehst, wie barfüßige, nackte und bedürftige Schafhirten sich (mit einem Mal) gegenseitig im Bauen von Hochhäusern zu übertreffen versuchen.‘ Anschließend ging er fort und wir verblieben eine Weile. Dann sagte er (der Prophet): ‚O 'Umar, weißt du wer der Fragende war?‘ Ich antwortete: ‚Allah und Sein Gesandter wissen es am besten.‘ Er sagte: ‚Das war tatsächlich (der Engel) Jibril, der zu euch gekommen ist, um euch in eurer Religion zu belehren.‘“
authentisch Überliefert von Muslim