الإسلام والإلحاد وجها لوجه

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Islam und Atheismus von Angesicht zu Angesicht

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Islam und Atheismus von Angesicht zu Angesicht

Frage und Antwort

Im Namen Allahs. Alles Lob gebührt Allah und Frieden und Segen seien auf dem Gesandten Allahs, auf seiner Familie, seinen Gefährten und dem, der ihm folgt. Um fortzufahren:

Das ist das Büchlein: „Islam und Atheismus von Angesicht zu Angesicht.“

Dieses Buch legt eine Erläuterung der „Natur des Atheismus“ und ihrer Problematiken dar, und wie der Atheismus durch die Selbstverständlichkeit des Verstandes und der natürlichen Veranlagung entkräftet wird.

Außerdem führt das Buch einige Beweise auf, die die Existenz des Schöpfers - gepriesen sei Er - bestätigen.

Wir erkennen Allah - mächtig und majestätisch ist Er - mit dem Verstand. Allah - erhaben ist Er - sagte:

„Oder sind sie etwa aus dem Nichts erschaffen worden, oder sind sie (gar) selbst die Schöpfer?“

(At-Tur 52:35)

Durch den Verstand gelangt man zu drei Wahrscheinlichkeiten und es gibt keine vierte hierbei:

Erstens: Dass wir ohne einen Schöpfer erschaffen wurden („Oder sind sie etwa aus dem Nichts erschaffen worden, [...]?“) und das ist unmöglich. Wie sollen wir ohne einen Schöpfer erschaffen worden sein?

Zweitens: Dass wir uns selbst erschaffen haben („[...], oder sind sie (gar) selbst die Schöpfer?“), und das ist ebenfalls unmöglich. Wie soll ich mich selbst erschaffen, bevor ich erschaffen wurde?

Durch den Verstand bleibt also die dritte Wahrscheinlichkeit übrig. Diese ist es, bei der der edle Vers schweigt, da es die Selbstverständlichkeit ist, und zwar, dass wir einen Schöpfer haben, der uns erschaffen hat.

Somit erkennen wir Allah durch den Verstand.

Ebenso erkennen wir Allah durch die natürliche Veranlagung.

Wir wissen durch unsere natürliche Veranlagung, dass die falschen Götter und die Natur weder die Macht dazu haben, das Universum zu erschaffen, noch um die Bakterien und die Menschen entstehen zu lassen, noch um die Aufgaben im Körper des Menschen auf diese Art zu kontrollieren, noch um in der Lage zur Erschaffung des Korns bis zur Milchstraße zu sein.

Die (falschen) Götter, denen die Ungläubigen dienen, und die Natur, an die der Atheist glaubt, so brauchen sie beide ihren Schöpfer.

Weder die Götzen noch die Natur verfügen über die Macht über ihre Angelegenheiten. Sie besitzen nicht die Macht darüber, die Hormone in dir auf diese erstaunliche Art zu kontrollieren, und sie besitzen nicht die Macht darüber, den genetischen Code zu generieren, welche Millionen Informationen in jeder lebendigen Zelle enthält. Auch haben sie nicht die Macht darüber, irgendetwas entstehen zu lassen, noch um sich selbst entstehen zu lassen.

Somit ist der Schöpfer dieser Welt, mit all diesen Wundern, ein gewaltiger, allwissender, allmächtiger und allweiser Schöpfer - gepriesen sei Er.

Daraufhin diskutiert dieses Büchlein einige Scheinargumente der Atheisten und ihre Versuche aus, die Beweise des Verstandes und der natürlichen Veranlagung für die Existenz des Schöpfers zu entkräften.

Zu ihren bekanntesten sophistischen Gedanken gehört die Aussage „Die Existenz des Universums entstand durch Zufall“, aufgrund des Mangels ihres Verständnisses oder aufgrund ihrer Unwissenheit über die Grundlagen der Wahrscheinlichkeiten, da der Zufall zwei Bedingungen besitzt, die sich von ihm nicht loslösen.

Und diese sind: Die Zeit und der Ort.

Der Zufall ist durch eine Zeit bedingt, in der dieser durch das Verursachen seines Einflusses stattfindet.

Und er ist durch das Bestehen eines wirklichen Ortes bedingt, an dem dieser durch die Erzeugung seiner Wirkungen stattfindet.

Wie können wir also sagen, dass die Existenz des Universums durch Zufall entstanden ist, indem unser Universum aus dem Nichts (und dementsprechend aus Zufall) entstand?

Daraufhin führt das Buch einige logische Beweise für die Notwendigkeit der Existenz einer Religion, die Bedeutung der Religion und die Notwendigkeit, sich dem Herrn der Welten zu ergeben und sich Ihm zu fügen, an. Somit ist die Ergebung zu Allah und sich Ihm durch Gehorsam zu fügen, die Wirklichkeit der Religion.

Du ergibst dich demütig Allah, und dienst deinem Schöpfer und deinem Versorger, Der dir jede Gunst und Gnade und Rechtleitung erweist.

Die Anbetung ist das Recht Allahs gegenüber Seinen Diener, da Er - gepriesen sei Er - Derjenige ist, Der uns erschaffen, uns lebendig gemacht, uns versorgt, uns rechtgeleitet und zu uns Gesandte entsandt hat, damit Er uns prüft und uns der Heimsuchung aussetzt, wer von uns am besten handelt. Somit ist die Anbetung das Recht Allahs gegenüber uns.

„(Er,) Der den Tod und das Leben erschaffen hat, damit Er euch prüfe, wer von euch die besten Taten begeht. Und Er ist der Allmächtige und Allvergebende.“

(Al-Mulk 67:2)

Im darauffolgenden Abschnitt legt das Buch einige Beweise für die Richtigkeit des Islams und die Erklärung der Wirklichkeit, dass Allah von keinem Menschen eine Religion annimmt außer den Islam, dar. Allah - erhaben ist Er - sagte:

„Und wer als Religion etwas anderes als den Islam begehrt, so wird es von ihm nicht angenommen werden, und im Jenseits wird er zu den Verlierern gehören.“

(Al 'Imran 3:85)

Der Islam ist also die Religion, mit der Allah alle Propheten und Gesandten entsandt hat.

Und das grundlegende Merkmal für den Islam ist, dass darin die Bedeutung der Ergebenheit zu Allah und der alleinigen Anbetung Allahs enthalten ist.

Der Islam ist die vollkommene Gesetzgebung, die zur Ergebenheit zu Allah anspornt.

Und er ist die einzige Religion, die zur Einzigkeit Allahs aufruft. Das ist der Tauhid, mit dem alle Propheten gekommen sind.

So sind alle Propheten auf dem Glauben des Tauhids, selbst wenn ihre Gesetzgebungen sich unterscheiden.

Allah - erhaben ist Er - sagte:

„Und Wir haben vor dir keinen Gesandten gesandt, dem Wir nicht (die Weisung) eingegeben hätten: ‚Es gibt keinen Gott außer Mir, so dient Mir!‘“

(Al-Anbiya 21:25)

Keine Religion auf der Welt ist auf diesem Tauhid verblieben, außer der Islam, während alle, die sich anderen Gesetzgebungen zuschreiben, einen Anteil an Götzendienst besitzen, sei er wenig oder viel. Denn nach dem Tod der Propheten und nachdem sie die Menschen auf dem Tauhid hinterlassen haben, nahmen sich diese mit der Zeit Teilhaber. Und bis heute ist keine Religion auf dem sauberen Tauhid, mit dem die Propheten gekommen sind, verblieben, außer der Islam.

Das Büchlein schließt mit einer Verdeutlichung ab, wie der Mensch zum Muslim wird, was der Islam bedeutet und dass der Islam notwendig ist.

Der Islam beantwortet alle existenziellen Fragen, die in den Gedanken eines jeden Menschen kreisen: Woher sind wir gekommen? Und wieso sind wir in dieser Welt? Und wohin gehen wir?

Der Islam hat all das mit einem einzigen Vers aus dem edlen Quran beantwortet. Unser Herr - gepriesen sei Er - sagte:

„Und warum sollte ich nicht Demjenigen dienen, Der mich erschaffen hat und zu Dem ihr zurückgebracht werdet?“

(Yasin 36:22)

Woher bin ich gekommen? - Allah hat mich erschaffen. („[...], Der mich erschaffen hat [...].“)

Und wohin gehen wir? - Ich werde zu Allah gehen, damit ich für meine Taten zur Rechenschaft gezogen werde.

(„[...] und zu Dem ihr zurückgebracht werdet.“).

Wieso bin ich auf diese Welt gekommen? - Um Allah zu dienen und um geprüft zu werden.

Wieso diene ich Allah? - Es ist natürlich, dass ich Allah, Der mich erschaffen hat, diene. Das ist die Natur der Beziehung zwischen dem Diener und seinem Herrn: Der Diener dient seinem Herrn und Schöpfer.

(„Und warum sollte ich nicht Demjenigen dienen, Der mich erschaffen hat und zu Dem ihr zurückgebracht werdet?“)

Ein einziger Vers vereint die Antworten auf die drei wichtigsten Fragen, über die die Menschheit ratlos ist.

„Und warum sollte ich nicht Demjenigen dienen, Der mich erschaffen hat und zu Dem ihr zurückgebracht werdet?“

(Yasin 36:22)

So ist der Islam das Gesetz Allahs für die Welt.

Und der Islam bedeutet, dass der Diener seine Seele Allah ergibt, sodass er demütig gegenüber Allah ist und sich Ihm, seinem Schöpfer und Herrn, durch den Gehorsam fügt.

Allah - erhaben ist Er - sagte:

„Und wer sich Allah völlig hingibt und dabei Gutes tut, der hält sich an die festeste Handhabe. Und zu Allah (führt) das Ende der Angelegenheiten.“

(Luqman 31:22)

Der Islam bedeutet also die Dienerschaft gegenüber Allah in jeder kleinen und großen Angelegenheit deines Lebens. Der Erhabene sagte:

„Sag: ,Wahrlich, mein Gebet und mein (Schlacht)opfer, mein Leben und mein Sterben gehören Allah, dem Herrn der Weltenbewohner.

Er hat keinen Teilhaber. Dies ist mir befohlen worden, und ich bin der erste (Ihm ergebenen) Muslime.‘“

(Al-An'am 6:162-163)

„[...] mein Gebet und mein (Schlacht)opfer, mein Leben und mein Sterben gehören Allah, dem Herrn der Weltenbewohner“: Alles, was ich tue, ist für Allah. So bete ich für Allah, ich gehorche meinen Eltern für Allah, ich erinnere und belehre, sodass ich den Menschen nütze, für Allah. Ich schlafe, damit ich am nächsten Tag Kraft besitze, um das auszuführen, was Allah mir befohlen hat.

Somit ist die Dienerschaft Allahs in jeder Tat. Sie gehört zu den wichtigsten äußerlichen Erscheinungen und Zeichen der Ergebung zu Allah.

Der Hunger nach der Erkenntnis: Der Hunger nach der Erkenntnis ist das Wichtigste, was uns beschäftigt, und er wird nicht gestillt, außer durch den Islam.

Während dessen reicht der Atheismus keinem Menschen aus, dass er weiß, dass er geboren wurde, um zu sterben.

Das Büchlein stellt einen Teil der praktischen und logischen Problematiken des Atheismus und einige Beweise für die Richtigkeit des Islams dar.

Dieser Teil erfolgt in Form von Fragen und Antworten.

So lasst uns mit dem Segen Allahs starten.

1. Was bedeutet „Atheismus“?

Antwort: Der Atheismus ist die Ablehnung des Glaubens an ein übersinnliches Zeichen.

Der Atheist leugnet also den Schöpfer, die Propheten und die Auferstehung.

2. Was kritisiert ihr am Atheismus?

Antwort: Der Atheismus verlangt einen Glauben, der weitaus mehr ist, als der religiöse Glauben.

Vielmehr ist er ein Glauben, der auf illusionären Annahmen und falschen Vorstellungen basiert, im Gegensatz zum religiösen Glauben, der auf veranlagten Selbstverständlichkeiten und auf Allgemeinheiten basiert, die wir mit unseren eigenen Augen, logischen Wahrheiten und gesetzlichen Belegen beobachten.

Bevor du atheistisch wirst, stelle dir Folgendes vor: a) Der Agnostizismus wurde zum Agnostizismus ergänzt, und so wurde es (auf einmal) zu einer großen Sache... Er wurde zu einer erstaunlichen Existenz, die zu den großartigsten Dingen, die existieren, gehört und schließlich zu einer genauen Kalibrierung und zu wesentlichen Grenzen wurde. b) Der Zufall brachte die wesentlichen Grenzen und die physikalischen Konstanten des Universums hervor, wohingegen die beiden Bedingungen des Zufalls Raum und Zeit sind. Und das Universum kam aus dem Nichts und ist zeitlos und somit aus keinem Zufall! c) Der Zufall und die Umwelt der Erde haben das Leben produziert und die Bakterien und Menschen entstehen lassen, wohingegen der menschliche Verstand jetzt auf der Spitze seiner Macht ist und nicht in der Lage ist, die einfachsten Lebensformen zu produzieren. d) Alle charakterlichen/moralischen Werte, dessen Richtigkeit wir anerkennen und dessen Mehrheit in Richtung des kompletten Gegenteils der Materie gehen - denn der ursprüngliche Charakter stellt eine materielle Last und einen Verlust auf der Ebene des weltlichen Nutzens dar - sind Gegebenheiten und Produkt der Materie. An diese logischen Unmöglichkeiten musst du glauben, um zum Atheisten zu werden.

Es existiert kein logischer und kein materieller Beweis für den Atheismus, der die Vernichtung aller Bewohner der Erde verhindert.

Die materielle Welt kennt also weder das Falsche noch das Richtige.

Das heißt also, dass die Vernichtung aller Bewohner der Erde aus atheistischer Sicht damit gleichgestellt ist, dass sie leben.

Der Atheismus ist also ebenfalls auf dem Glauben aufgebaut, jedoch ein Glaube ohne jegliche Spur von Wissen, von Überlieferungen, von Verstand oder von gutem Verhalten.

3. Was ist der Beweis für die Existenz eines Schöpfers?

Antwort: Die Beweise sind zahlreich, jedoch begnügen wir uns mit zwei Beweisen:

1. Der Beweis der Entstehung.

2. Der Beweis der Fürsorge und Beherrschung.

Was bedeutet der Beweis der Entstehung?

Antwort: Der Beweis der Entstehung bedeutet Folgendes:

Für jede Sache, die passiert, also existiert, nachdem sie nicht existent war, muss es unbedingt jemanden geben, der diese Sache geschehen lassen hat, also jemanden, der existieren lässt.

Aus diesem Grund haben wir unendliche Beweise für das Vorhandensein des Schöpfers - gepriesen sei Er.

Jedes Stäubchen im Universum ist ein Beweis für die Schöpfung. Somit ist also alles, was geschieht, und was in der Realität erschienen ist, ein Beweis für den Schöpfer, der existieren lässt.

Wenn du auf die Schöpfung schaust, wird dir klar, dass sie vorübergehend und veränderbar ist, und nicht beständig und ewig. Dementsprechend ist sie nicht auf sich selbst gestellt, und dies versichert dir durch deinen Verstand, dass sie einen Schöpfer besitzen muss. Somit wendet sich dein Blick zum Erschaffer der Welt aufgrund des Betrachtens der Welt.

Aus diesem Grund gibt es zahlreiche Verse des Qurans, die (uns dazu auffordern) den Blick auf die Welt und die Geschöpfe um uns herum (zu) lenken. Allah - erhaben ist Er - sagte:

„Sag: ,Schaut, was in den Himmeln und auf der Erde ist! Aber die Zeichen und die Warnungen werden den Leuten, die nicht glauben, nicht nützen.‘“

(Yunus 10:101)

Und Allah - erhaben ist Er - sagte:

„Denken sie denn nicht in ihrem Inneren (darüber) nach? Allah hat die Himmel und die Erde und was dazwischen ist nur in Wahrheit und (auf) eine festgesetzte Frist erschaffen. Aber viele von den Menschen verleugnen fürwahr die Begegnung mit ihrem Herrn.“

(Ar-Rum 30:8)

Und Allah - erhaben ist Er - sagte:

„Haben sie sich denn nicht im Reich der Himmel und der Erde umgeschaut und was Allah an Dingen erschaffen hat [...]?“

(Al-A'raf 7: 185)

Somit ist alles, was geschieht, ein unmittelbarer Beweis für den, der es geschehen lässt!

5. Was bedeutet der Beweis der Fürsorge und Beherrschung?

Antwort: Der Beweis der Fürsorge und Beherrschung bedeutet Folgendes:

Absolut alles in der Existenz, von Quarks - das kleinste Elementarteilchen, welches erforscht wurde und den Aufbau der Nachkommenschaft formt - bis zu den Galaxien, besitzt einen Rang funktionaler Komplexität.

Das heißt, es erfüllt eine besondere Funktion und eine bestimmte Aufgabe.

Und jede funktionale Komplexität in der Natur ist eine weitere Stufe für die absolute Existenz.

Die Existenz ist also geordnet.

Und die Komplexität in jeder existierenden Sache ist eine weitere Stufe für die absolute Existenz.

Und alles um dich herum, welches auf eine bestimmte Art gestaltet wurde, erfüllt eine bestimmte Funktion.

Das heißt, alles um dich herum trägt eine funktionale Komplexität.

Die funktionale Komplexität ist ein Beweis für Herstellung und Erschaffung.

Somit muss es jemanden geben, der existieren lässt.

Ein Beispiel hierfür ist die Lampe: Sie repräsentiert die funktionale Komplexität.

Die elektronische Lampe besteht aus:

1. Einem Glühfaden.

2. Einem Draht aus Blei, welcher den Strom zum Glühfaden leitet.

3. Inertgas: Es beschützt den Glühfaden, ist jedoch weder mit ihr noch mit dem Strom in Verbindung.

4. Glas: Es hindert das Eintreten von Luft oder das Austreten von Schutzgas, denn ansonsten würde der Glühfaden verbrennen.

5. Der Sockel der Lampe: Er verbindet die Lampe mit der Glühbirne und leitet den Elektrostrom weiter.

Der Aufbau dieser elektrischen Lampe ist komplex und es ist nicht möglich, diesen zu vereinfachen. Somit liegt darin ein logischer Beweis für eine genaue Herstellung.

Die Person, die eine genaue Herstellung der Lampe verneint oder daran glaubt, dass sie aus Zufall entstanden ist, wird dazu aufgefordert, einen Beweis dafür hervorzubringen!

Derjenige, der die Lampe hergestellt hat, weiß die Bedeutung des Stroms/der Elektrizität, seines Verlaufs, des Nutzens der Lampe sowie der Empfindlichkeit des Glühfadens. Somit ist die Existenz der Lampe ein sofortiger Beweis dafür, dass sie einen erfahrenen Hersteller hat und nicht aus Zufall entstanden ist, aufgrund dessen, dass es Lampen gibt, die sich in ihrer Gestalt vollkommen von ihr unterscheiden.

Auf der Stufe derselben logischen Beweisführung finden wir vor, dass eine funktional komplexe Sache wie der Mensch auch einen Schöpfer und Hersteller haben muss.

Die Lampe besteht aus fünf Teilen ...

Während der Mensch in jeder seiner Zellen aus vier Milliarden Teilchen besteht.

Vier Milliarden Partikel (Teilchen) stellen die Funktionen des Lebens dar, welches als genetischer Code, Genom oder DNA bezeichnet wird. Die Partikel befinden sich in jedem Zellkern deiner Zellen.

Wenn du also denkst, dass die fünf Bestandteile, die für die Lampe vorgesehen sind, einen Hersteller haben und dass du keinen Schöpfer hast, so ist das dein Problem.

„Oder sind sie etwa aus dem Nichts erschaffen worden, oder sind sie (gar) selbst die Schöpfer?“

(At-Tur 52:35)

Alles um dich herum ist komplex, und es gibt überhaupt nichts in der Natur, im Atom, in den Himmelssphären und auch nicht in deinem Körper ohne ein Ausmaß an funktionaler Komplexität.

Die funktionale Komplexität und Funktionalität für jedes Atom und für jede Substanz ist eine Angelegenheit, die in allem in diesem Universum vorzufinden ist.

Allah - erhaben ist Er - sagte:

„Wahrlich, In der Schöpfung der Himmel und der Erde; im Unterschied von Nacht und Tag; in den Schiffen, die das Meer befahren mit dem, was den Menschen nützt; darin, dass Allah Wasser vom Himmel herabkommen lässt und damit dann die Erde nach ihrem Tod wieder lebendig macht und auf ihr allerlei Tiere sich ausbreiten lässt; und im Wechsel der Winde und der Wolken, die zwischen Himmel und Erde dienstbar gemacht sind, sind wahrlich Zeichen für Leute, die begreifen.“

(Al-Baqarah 2:164)

Die Verse diesbezüglich sind zahlreich.

Jedoch lässt sich nur derjenige ermahnen, der seinen Verstand nutzt.

„Aber nur diejenigen bedenken, die Verstand besitzen.“

(Al 'Imran 3: 7)

Wer also seinen Verstand nutzt und auf die Schöpfung schaut (der Beweis der Existenz) und auf die Ordnung und Funktionen der Geschöpfe (der Beweis der Fürsorge und Beherrschung), der wird aus logischer Sicht fest überzeugt über die Richtigkeit der Beweise für einen Schöpfer sein.

6. Wieso liegt der Ursprung des Menschen und weiterer lebendiger Geschöpfe nicht in den einfachen/simplen Geschöpfen, die vorher existierten?

Antwort: Hierbei gibt es zwei Probleme:

Das erste Problem: Es gibt keinen einzigen belegten Beweis für die Übertragung von einer Art von Lebewesen auf eine andere Art, und erst recht nicht zu diesem enormen hypothetischen Sprung, dass der Mensch aus vorigen Geschöpfen entstanden sei.

Wie kann es sein, dass der Atheist an diese Hypothese, ohne jeglichen präsenten Beweis, glaubt und uns für die logische religiöse Beweisführung missbilligt?

Das zweite Problem: Aus Sicht des Minimalgenom-Konzepts ist es einem lebendigen Wesen, unabhängig davon, wie seine Einfachheit ist, nicht möglich, unter 200 Gene zu kommen.

Das Minimalgenom wird definiert als die niedrigste Mindestanzahl an Genen, ohne die kein Organismus überleben kann.

Somit kann es keinen lebenden Organismus geben, wenn die Anzahl der Gene nur ein einziges Gen weniger als (die Grenze des) Minimalgenoms ist.

Und die Gene sind ein Strang meiner Informationen, der eine hohe Anzahl an genetischen Codes enthält, die Informationen codieren.

So gibt es eine Mindestanzahl an Genen, die für das Leben notwendig sind: Eine Gruppe dieser Gene codiert für die Energie - da es ohne Energie kein Leben für den Organismus gibt - und eine andere Gruppe der Gene codiert für die Ernährung, andere Gene codieren für die Zunahme und andere wiederum codieren für die grundlegenden Funktionen des Lebens und so weiter!

Die Wissenschaftler zählten die Mindestanzahl an Genen, die lebensnotwendig sind, und stellten fest, dass es nicht möglich ist, dass es weniger als 200 Gene sein können.

Das Institut Craig Venter kam zu dem Entschluss, dass das Minimalgenom eine Anzahl von 382 Genen nicht unterschreiten kann. [1]

[1] Das J. Craig-Venter-Institut führte eine Studie durch, um alle essenziellen Gene des M-Genoms durch globale Transposon-Mutagenese zu finden. Als Ergebnis fanden sie heraus, dass 382 der 482 Gene, die Proteine codieren, essenziell sind.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass das Mycoplasma, welches das feinste existierende Wesen überhaupt auf der Erdoberfläche ist, 468 Gene besitzt.

Wenn die Angelegenheit nun nur die Materie betrifft - dann berechne! - und wenn die Welt nur eine materielle Ordnung wäre, dann müssten wir bei null Genen beginnen, wenn wir vom Wasserstoff zum Menschen übergehen wollen.

Jedoch berichtet uns die Wissenschaft, dass es etwas wie null Gene, ein Gen oder gar hundert Gene nicht gibt. Die Wissenschaft sagt: Wir benötigen eine riesige Menge an Informationen, wie das Minimalgenom, ansonsten erscheint der (lebende) Organismus/das Lebewesen von Beginn an nicht.

So gibt es in der Natur keine anfängliche Sache, denn jedes System begann mit einem unabhängigen Eindruck.

Und der Eindruck bleibt im System der Informationen, welches für die Wesen codiert, bevor sie erscheinen. Dieser Eindruck bleibt für immer ein Stolperstein auf dem Weg des Atheismus, ein Stolperstein auf dem Weg der Leugner des göttlichen Schöpfers!

Und du stehst vor vier Milliarden bestimmten Informationen - jene Informationen, welche sich im Kern jeder Zelle deiner Zellen befinden -, (die vorhanden sind,) um feine lebensnotwendige Funktionen zu erfüllen.

Der Atheist hat sich vorgestellt, dass es Wesen gab, die bei null Genen angefangen haben, jedoch kam die Theorie des Minimalgenoms, um diesen Traum zu vernichten.

Denn die lebenden Organismen sind vom ersten Moment an funktional komplex erschienen, denn andernfalls wären sie nicht von Anfang an aufgetreten!

7. Was sind Beispiele für den Beweis der Sorgfalt und die Perfektion?

Antwort: Die Beispiele können nicht aufgezählt werden,

und alle Bücher auf der Erde können sie nicht erfassen.

„Und wenn auch das, was es auf der Erde an Bäumen gibt, Schreibrohre wären und das (gesamte) Meer und danach sieben weitere Meere als Nachschub (Tinte wären), würden die Worte Allahs nicht zu Ende gehen. Wahrlich, Allah ist allmächtig und allweise.“

(Luqman 31: 27)

Jedes Atom im Universum ist ein Beweis für die Sorgfalt, (unabhängig davon,) ob wir diese Wirklichkeit heute oder morgen erst erfahren.

a) Insulin - ein Hormon, welches Glucose reguliert - wird von der Bauchspeicheldrüse entsprechend derselben Menge an Zucker, die sie aufgenommen hat, gebildet.

b) Die Stärke des Herzschlages für das (Pumpen des) Blut(es) passt sich der Kraft an, die die Muskeln entsprechend der aufgewendeten Mühe benötigen.

c) Deine Speiseröhre, sodass deine Nahrung nicht zu deinem Mund zurückkehrt und dir schadet.

d) Ausscheidungsröhre, damit deiner Kleidung nicht in jedem Moment Schaden zugefügt wird.

e) Die Knochen deines Schädels sind nicht fest verbunden, bis du sicher, einfach und mit Leichtigkeit aus dem Bauch deiner Mutter kommst. Denn wenn sie festverbunden wären, würdest du nicht aus dem Bauch deiner Mutter kommen, außer, dass sie gebrochen werden. Ihr Wachstum endet erst, wenn das Wachstum deines Gehirns endet.

f) Und jede deiner Neuraxonen, die die elektronischen Signale übermitteln, sind mit einer isolierenden Schicht überzogen - so wie wir es heute mit den Stromleitungen machen -, damit das elektrische Signal nicht austritt oder verloren geht oder (bei dir) einen Stromschlag verursacht.

g) Das Elektron verläuft durch den Kern mit einer Schnelligkeit von 1000 km/h, andernfalls würde es im Kern aufgrund der Wirkung der Anziehungskraft auf den positiven Kern und weil das Universum auseinanderbrechen würde, bevor es beginnt, hinfällig werden. Und das ist die ideale Geschwindigkeit, um ein Atom zu bilden.

h) Wenn sich zwei Atome der Hydrogene verbinden, dann wandeln sich 0,007 % der hydrogenen Masse in Energie um. Und wenn diese Masse statt 0,007 % nur 0,006 % betragen würde, dann könnte sich das Protein nicht mit dem Neutron verbinden und das Universum würde lediglich aus Hydrogenen bestehen und die restlichen Elemente würden nicht erscheinen. Und wenn die umgewandelte Masse in Energie 0,008 % statt 0,007 % betragen würde, würde das Andocken ziemlich schnell erfolgen und es würde dazu führen, dass die Hydrogene sofort vom Universum verschwinden würden, sodass dadurch das Leben unmöglich wäre. Somit muss die Zahl zwischen 0,006 % und 0,008 % liegen.

j) Die Elektronenmasse beträgt 0,2 % der Neutronenmasse, und das ist die Rekordmasse, um ein Atom zu bilden.

k) Die Blüten richten sich nach der Pflanzung direkt zur Lichtquelle und die Wurzeln richten sich nach unten, da die Blüten eine übermäßige Lichtempfindlichkeit besitzen. Alle Informationen, die sie benötigen, um ihre Funktion zu erfüllen, befinden sich codiert in den Samen. Und es gibt Hormone, die über das vertikale und horizontale Wachstum der Pflanze entscheiden, sowie über die Richtung der Wurzel. All das ist ebenfalls in den Samen codiert.

l) Während du die köstliche Frucht isst und dann den trockenen, geschmacklosen Kern weit weg von dir wirfst, erlaubst du dieser Frucht, ihre Gene weiterzugeben, da die Frucht dir einen köstlichen Geschmack gewährt, während sie ihre Gene - den Ursprung ihres Lebens - im Herzen eines trockenen, glatten Kerns verbirgt, welche nicht anziehend/appetitlich für dich ist. Wenn du diesen Kern auf den Boden wirfst, dann wird sie bei den passenden Bedingungen beginnen einen Obstbaum zu bilden, mit Zweigen, Ästen und Wurzeln, die er hat. All das geschieht bei Pflanzen, welche nichts verstehen.

m) Wer hat dieser stummen und tauben Frucht die Information und diese Menge an Zucker gegeben, durch welche sie dir gefällt?

Sodann: Wer hat diesen Kern nicht essbar und eher ungenießbar geschaffen, sodass du darauf verzichtest und sie weit wegwirfst?

Sodann: Wer hat diesen Kern mit ausreichenden Erbinformationen gefüllt, um eine neue Pflanze zu schaffen, mit all ihren Details und Funktionen?

n) Kürzlich wurde uns deutlich, dass das Beharrungsvermögen oder die Trägheit, in dessen Gnade wir leben, der Ertrag der gesamten Masse des Universums ist.

Was bedeutet „das Beharrungsvermögen“?

Wenn du in ein Auto steigst und das Auto plötzlich stehen bleibt, was wird passieren?

Es wird nach vorne stoßen, nicht wahr?

Das ist die Trägheit oder das Beharrungsvermögen.

Wenn das Beharrungsvermögen in unserer Welt weniger wäre, als es jetzt ist, dann könnte der leichteste Luftstoß die Felsen bewegen. In solch einer Welt würden wir ständig dem Fall jeglicher Gegenstände ausgesetzt sein.

Und wenn die Trägheit mehr wäre, als sie jetzt ist, könnten wir nicht mal unsere Finger bewegen. [2]

[2] Nature's Destiny: How the Laws of Biology Reveal Purpose in the Universe, Michael Denton.

Das Beharrungsvermögen oder die Trägheit verweilt bei der Masse.

Und die Sache, welche die Physiker erstaunt, ist, dass die Masse der Milchstraße, die Milchstraße, welche durch unser Sonnensystem verläuft, sich nicht an der Ergreifung der Trägheit beteiligt, außer bei 0,1 von Millionen, während die Masse der Erde die Trägheit nur bei 0,001 von Millionen ergreift.

Die ideale Trägheit, in dessen Früchten wir leben (und die das Leben ermöglicht) und durch welche wir all unsere Aktivitäten ausführen können, ist das Ergebnis der gesamten Kraft des Universums.

„Und Wir haben den Himmel und die Erde und das, was dazwischen ist, nicht umsonst erschaffen. Das ist die Meinung derjenigen, die ungläubig sind. Doch wehe denjenigen, die ungläubig sind, vor dem (Höllen)feuer!“

(Sad 38: 27)

Und je mehr sich das Wissen erweitert, desto mehr werden die Wunder der Weisheit und die Feinheiten der Schöpfung erkennbar! [3]

[3] Michael Denton hat diese Angelegenheit in seinem Buch „Das Schicksal der Natur“ im Detail diskutiert und das Buch wurde von den Herausgebern des Buchverlags des Autors übersetzt.

Wie ist es dann, wenn wir über das Auge sprechen:

Das ist eine Gnade, die durch keinen Preis bestimmt werden kann.

„Haben Wir ihm nicht zwei Augen gemacht, [...]?“

(Al-Balad 90: 8)

Die Auflösung des Auges beträgt 576 Megapixel.

Und das Auge besitzt die reinste Linse der Welt.

Die Größe des Fotorezeptors auf der Netzhaut überschreitet nicht eine Fläche von 0,5 Quadratmillimetern. Dadurch ist es möglich, trotz ihrer unterschiedlichen Entfernung (voneinander), zwischen 10 Milliarden Farbspektren zu differenzieren. Das ist ein Wunder und eine erstaunliche göttliche Schöpfung.

Wenn du etwas vor dir betrachtest und das Licht auf die Netzhaut des Auges fällt, ereignen sich in diesem Moment eine Vielzahl an komplexen chemischen Verfahren, die schließlich einen elektrischen Strom erzeugen, der von der Netzhaut deines Auges über die Nervenbahnen zu deinem Gehirn übertragen wird. Das Gehirn interpretiert diese und der elektrische Strom wird darauf zurückgeführt, dass es ein Blick ist. Und es scheint, als besitze das Gehirn ein vollständiges (und vorhandenes) Lexikon, welches den elektrischen Strom, der bei ihm ankommt, zu dem Blick auf das, was vor dir ist, umwandelt.

Eine erstaunliche Sache, wenn ihr darüber nachdenkt!

Stell dir vor: Dieses Gehirn befindet sich in einem großen dunklen Karton - und der dunkle Karton ist der Schädel.

Und nichts erreicht dein Gehirn außer elektrischer Strom.

Wie versteht das Gehirn nun diesen Strom als Anblick?

Wie hat er dir das Sehen gegeben?

Dieses Wunder passiert in dem kurzen Augenblick, in der du deine Augen öffnest und schaust!

Dasselbe trifft auf das Gehör zu:

Wenn die Schallwellen in das Trommelfell deines Ohres eindringen, wandelt das Trommelfell diese von Wellen in mechanische Bewegungen um. Dann wandert diese mechanische Bewegung über drei sehr kleine Knochen im Mittelohr in das Innenohr, welches diese dann in elektrischen Strom umwandelt.

Dieser elektrische Strom wird nun vom Innenohr zum Gehirn geleitet, sodass das Gehirn beginnt, diesen elektrischen Strom als Töne zu erkennen, und schließlich dann den Ton hört.

All das passiert ebenfalls in weniger als einem Bruchteil einer Sekunde: „Und Allah hat euch aus den Leibern eurer Mütter hervorgebracht, während ihr nichts wusstet. Und Er hat euch Gehör, Augenlicht und Herzen gegeben, auf dass ihr dankbar sein möget.“ (An-Nahl 16: 78)

Stell dir vor, dass das Gehirn in jedem Moment tausende elektrische Signale erhält, vom Auge, vom Ohr, vom Tasten, vom Schmecken, vom Riechen und von den verschiedenen Körperteilen. Dass es dann sofort zwischen all diesen Signalen unterscheiden kann, gehört zu den wundersamsten Dingen, die existieren.

„Das ist Allahs Schöpfung. Zeigt mir nun, was diejenigen außer Ihm erschaffen haben. Aber nein! Die Ungerechten befinden sich in deutlichem Irrtum.“

(Luqman 31: 11)

„(Es ist) das Werk Allahs, Der alles sehr geschickt gemacht hat. Wahrlich, Er ist kundig dessen, was ihr tut.“

(An-Naml 27: 88)

Wer ist derjenige, der eine der Gunstgaben Allahs erfassen kann?

Denke über jedes Gelenk und jeden Knochen in deinem Körper nach, welche dir, entsprechend ihrer Fähigkeit, die Bewegung ermöglichen!

Denk über die glatten Gelenke nach, welche dir, ohne eine Reibung zwischen den Knochen oder Verschleiß, die Bewegung ermöglichen. Diese Gelenke, in die Allah eine Flüssigkeit geschaffen hat, (sind) wie das Fett, welches in die Teile von Maschinen gegeben wird!

Denke tiefgründig über die Gunstgaben Allahs nach und sei dankbar für Seine Gnaden - gepriesen sei Er.

Die Gunstgaben Allahs können nicht erfasst werden.

„Seht ihr nicht, dass Allah euch das, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, dienstbar gemacht hat, und euch mit Seinen Gunsterweisen überhäuft hat äußerlich und innerlich? Doch gibt es unter den Menschen manchen, der über Allah ohne (richtiges) Wissen, ohne Rechtleitung und ohne erleuchtendes Buch streitet.“

(Luqman 31: 20)

8. Einige Atheisten leugnen den Beweis der Sorgfalt, so sagen sie, dass es Dinge gibt, die nicht ideal sind, wie Krankheiten und Erdbeben.

Antwort: Die Tatsache, dass vollkommene Dinge im Universum nach dem Verständnis des Atheisten nicht existieren, negiert die Existenz der Beherrschung nicht.

Denn dadurch wird die Existenz der Beherrschung in diesem Universum bestätigt.

Wäre die Perfektion nicht ursprünglich da gewesen, hätte der Atheist niemals Dinge erfasst, die nicht vollkommen sind.

Wie kannst du also über einen Mangel in der Konstruktion sprechen, in einer Welt ohne Konstruktion?

Was jedoch ihre Beschreibung angeht, dass diese (die Welt) nicht vollkommen ist, so ist das ein Mangel an Wissen oder die Unfähigkeit, die Weisheit der Dinge zu erfassen.

Die Gläubigen sagen nicht, dass das Universum vollkommen ist und darin keine Unglücke passieren. Vielmehr sagen sie, dass das Universum vollkommen ist und nichts darin ohne einen Sinn geschieht.

Die Ansicht des Atheisten ähnelt demjenigen, der die Vollständigkeit der Bestandteile des Weltraums negiert, wegen der umfangreichen Masse an Petroleum-Teilchen, die darin existieren, und welche die Bestandteile in jedem Moment zur Explosion bringen könnten! [4]

[4] Die Erscheinung der Kritik an der Religion seitens der neuzeitigen Philosophie.

Und die Welt wurde nicht dazu konstruiert, eine ewige, beständige Welt zu sein, und wir wurden nicht dazu bestimmt, Götter zu werden.

Vielmehr sind wir dazu bestimmt, vom Guten und Schlechten heimgesucht zu werden.

„Und Wir prüfen euch mit Schlechtem und Gutem als Versuchung. Und zu Uns werdet ihr zurückgebracht.“

(Al-Anbiyah 21: 35)

Sowohl das Gute als auch das Schlechte und jede Heimsuchung verlaufen innerhalb des Rahmens der Weisheit und des Willens Allahs.

9. Was ist der Hinderungsgrund, dass es keinen materiellen Grund gibt, der das Universum entstehen lassen hat, wie z. B. eine andere Zivilisation oder etwas anderes? Wieso unbedingt ein ewiger Schöpfer?

Antwort: Es gibt eine Regel, welche die Gelehrten des Islams seit mehr als tausend Jahren aufgestellt haben, und diese Regel besagt: „Die Verkettung (arab. „Tasalsul“) unter den Akteuren führt unerlässlich zum Ausbleiben der Taten.“

[5] Die Erscheinung der Kritik an der Religion seitens der neuzeitigen Philosophie.

Die Verkettung unter den Handelnden ist die Existenz von mehr als einem Schöpfer. Bei dieser Frage gibt es wohl eine andere Zivilisation und eine Zivilisation, die ihr vorausging und sie hervorgebracht hat, und eine Zivilisation, die ihnen vorausging und sie hervorgebracht hat usw. Das ist die Verkettung unter den Schöpfern.

Diese Verkettung führt unerlässlich zum fehlenden Eintritt der Taten (und dass sie nicht zustande kommen können).

Der fehlende Eintritt der Taten ist, dass die Geschöpfe, wie das Universum, der Mensch und dergleichen, nicht zustande kommen.

Die Verkettung unter den Akteuren führt also zur Abwesenheit des Universums und der Existenz.

Wenn also das Erscheinen (und die Entstehung) einer Zivilisation von einer anderen Zivilisation abhängig ist, und die Entstehung der nächsten Zivilisation auch von der vorigen Zivilisation abhängt usw. - und dies ohne ein Ende fortgeführt werden kann -, so wird weder diese Zivilisation noch die vor ihr noch die vor ihnen erscheinen, sodass keinerlei Existenz und überhaupt gar nichts erscheinen und vorhanden sein wird.

Wenn nun jede Zivilisation von einer vorausgegangenen Zivilisation abhängig ist, so wird keine Zivilisation erscheinen, und es wird auch sonst überhaupt nichts erscheinen.

Somit muss es einen ersten, ewigen Schöpfer geben, der alles existieren lassen hat!

Wenn die Verkettung nun endlos wäre und jedes Glied in der Kette sich auf das vor sich verlässt, so würde es keine Geschöpfe, keine Schöpfung und keine Existenzen geben, da die Existenz des Handelnden enden wird bei dem Handelnden vor ihm, und der vor ihm wird bei dem vor ihnen enden, und so weiter. Somit wird gar nichts existieren.

Somit muss die Kette unbedingt an einer Grenze enden.

Und hier bestimmen wir den ersten Schöpfer, vor dem es niemanden gab!

10. Wir kennen die Gesetze, durch die das Universum funktioniert, und wir kennen die Gründe der Erdbeben gut. Wieso brauchen wir einen Schöpfer, wenn wir doch diese Gesetze kennen?

Antwort: Der Atheist nimmt an, dass die Gesetze ausreichen, um das Universum und seine Erscheinungen zu erschaffen. Einige Atheisten berufen sich auf die Idee des „Gesetzes der Schwerkraft“ und dass diese ausreicht, ein Universum erscheinen zu lassen. Diese Behauptung wird hinfällig, wenn sie bloß über die Quelle des Gesetzes der Schwerkraft nachdenken würden oder darüber, wer sie aufgestellt hat oder wer ihnen die Eigenschaft des Eingreifens verliehen hat oder des Erscheinen-Lassens einer Spur.

Abgesehen von diesem primären Selbstverständlichen (elementaren Grundprinzip) führt das Gesetz der Anziehungskraft nicht einmal eine Billardkugel zum Rollen!

Das Gesetz allein ist nicht in der Lage, eine Sache ohne eine andere Sache erscheinen zu lassen.

Die Anziehungskraft kann also eine Billardkugel nicht entstehen lassen, sondern vielmehr kann sie diese nur bewegen, wenn sie bereits besteht und mit einem Billardstock gestoßen wird.

Das Gesetz der Schwerkraft ist also keine eigenständige Sache, sondern vielmehr die Beschreibung eines natürlichen Ereignisses.

Und das Gravitationsgesetz bewegt keine Billardkugel ohne eine Kraft, die auf den Billardstock ausgeübt wird und diese dann bewegt, und nur dann bewegt sich die Billardkugel, und die Folge der Anziehungskraft erscheint.

Jedoch nimmt der Atheist an, dass die Existenz der Anziehungskraft ausreicht, um eine Billardkugel und einen Billardstock und das Rollen der Kugel zu erschaffen.

Welche Ursache ist näher am Verstand und an der Logik für das Erscheinen dieses Universums: Der Schöpfer oder das Gesetz?

Das ist zu vergleichen mit den Gesetzen der Selbstzündung im Automotor, welche den Automotor nicht selbst erschaffen haben.

Und selbst wenn wir dem Motor die Gesetze der Selbstzündung hinzufügen würden, so würde der Motor dennoch nicht funktionieren, da Benzin notwendig ist, das Energie liefert. Auch wird ein Zündungsfunke benötigt, und vor all diesen Dingen bedarf es der Existenz des Motors. Dann erst erscheinen die Gesetze der Selbstzündung und der Motor arbeitet!

Es ist unvernünftig anzunehmen, dass die Gesetze der Selbstzündung ausreichen, um den Motor, den Zündungsfunken, das Benzin, den Fahrer und den Weg zu erschaffen.

Die Idee, dass das Gesetz ausreicht, um das Erscheinen des Universums zu erklären, ist eine Vorstellung, die dem Verstand nicht zugeschrieben werden kann.

Wenn wir nun diese Idee annehmen würden, würde sie uns in die Verkettung der Akteure führen, die wir bereits in der Antwort auf die vorherige Frage aufgeführt haben. Wer ist derjenige, der dieses Gesetz erschaffen hat und entstehen ließ? Und selbst wenn sie behaupten, es sei ein anderes Gesetz, würde es uns in die Verkettung der Handelnden führen, welche bestimmen würde, dass kein Gesetz und kein Wesen erscheinen können.

11. Was ist der Hinderungsgrund (für die Behauptung), dass der Ursprung des Universums Zufall sei?

Antwort: Die Argumentation mit dem Zufall beinhaltet eine Unkenntnis über die Grundlagen der Wahrscheinlichkeiten, da der Zufall zwei Bedingungen hat, die elementar sind und nicht von ihr getrennt werden können.

Und diese sind: die Zeit und der Ort.

Der Zufall ist durch eine Zeit bedingt, in der dieser durch das Verursachen seines Einflusses stattfindet.

Und er ist durch das Bestehen eines wirklichen Ortes bedingt, an dem dieser durch die Erzeugung seiner Wirkungen stattfindet.

Wie können wir also sagen, dass die Existenz des Universums durch Zufall aus dem Nichts entstanden ist?

Wie sollen die Spuren des Zufalls auftreten, ohne dass der Zufall selbst erscheint?

Wie soll der Zufall eine Spur haben, bevor dieser existiert und bevor Zeit und Ort existieren, die beide die grundlegenden Bedingungen für den Zufall sind?

12. Wie sollen wir dem Atheisten antworten, der sagt, dass das Universum urewig ist?

Nach dem zweiten Gesetz der Thermodynamik ist es unmöglich, dass das Universum urewig ist.

Und um dieses Gesetz zu vereinfachen, führen wir ein Gleichnis an, um es zu erklären: Wenn du ein Glas heißes Wasser im Zimmer hättest, dann würde die Hitze dieses heißen Wassers in die Atmosphäre des Zimmers übergehen, bis die Raumtemperatur und die Temperatur der Tasse gleich sind. Das ist der zweite Hauptsatz der Thermodynamik, da die Kraft die ganze Zeit über von oben nach unten fließt.

Und dieses Gesetz ereignet sich in jedem Moment und in jeder Sache im Universum, seit der Erscheinung des Universums, damit die Temperatur jeder Sache im Universum reguliert wird. Und wenn die Temperatur jeder Sache im Universum reguliert wird, ereignet sich das, was unter „thermaler Todespunkt des Universums“ bekannt ist. Wenn das Universum nun urewig wäre, müsste es jetzt - aufgrund des Hitzetodes - stehen bleiben. Tatsächlich ist das Universum jetzt jedoch in einem Zustand, der geringer als die Entropiekraft ist, und ist noch nicht am thermischen Tod angelangt. Somit ist es nicht urewig, sondern hat einen bestätigten Anfang, mit der die Zeit und der Ort erschienen.

Und es wurde durch dieses Gesetz bestätigt, dass das Universum bei der äußersten Grenze der Entropie begann, und das bedeutet, dass sein Erscheinen nicht auf eine Art und Weise erfolgte, die bereits vorher eintraf - schöpferisch.

Das ist auf der einen Seite ein wissenschaftliches Gesetz, während der Atheismus auf einer völlig anderen Seite steht.

13. Wieso kann das Kausalitätsgesetz nicht auf den Schöpfer angewendet werden? Oder um es anders auszudrücken: Wer ist es, der den Schöpfer erschaffen hat?

Antwort: Erstens: Auf den Schöpfer werden keine Gesetze Seiner Geschöpfe angewendet, und das ist selbstverständlich.

Andernfalls würden wir sagen: „Wer hat den Koch gekocht?“

Und wer ist es, der die Farbe anstreicht?

Und der Schöpfer, da er selbstverständlich Derjenige ist, Der die Zeit und den Ort existieren lässt; so werden die Gesetze, die Er - gepriesen sei Er - existieren lassen hat, nicht auf Ihn angewendet.

Zweitens: Alles was geschieht, hat jemanden, der es geschehen lässt. Das ist korrekt, jedoch gilt beim Schöpfer:

„Nichts ist Ihm gleich.“

(Asch-Schura 42: 11)

Drittens: Der Schöpfer ist kein Ereignis, vielmehr ist Er ewig - wie können wir also fragen, wer Ihn erschaffen hat?

Viertens: Es muss unbedingt einen urewigen Schöpfer geben, der die Schöpfung erschaffen hat, ansonsten tritt das Problem der „Verkettung der Akteure“ ein, welches unweigerlich dazu führt, dass keine Tat je vorgefallen ist. Das haben wir bereits vor Kurzem detailliert erklärt, somit muss es zweifelsohne einen urewigen Schöpfer geben, der die erste Schöpfung erschaffen hat - gepriesen sei Er.

14. Das Universum ist so umfangreich. Wie ist es möglich, dass wir mit unserer solch kleinen Größe ein Zentrum in diesem riesigen Universum sind?

Antwort: Der Atheist stellt eine sinnlose Hypothese auf, indem er sagt: „Da das Universum so umfangreich ist, ist der Mensch nicht das Zentrum dieses Universums!“

Diese Annahme baut auf einer Einleitung auf: Da die Farmen weit ausgedehnt sind und ihr Besitzer im Vergleich zu ihnen von sehr kleiner Gestalt ist, kann er nicht ihr Besitzer sein!

Bei dieser Angelegenheit geht es keineswegs um die Größe!

Und die Charakterzüge, die keine materielle Form haben, sind die größten Kriterien bei der Unterscheidung zwischen den gewaltigsten und den verächtlichsten Menschen.

Die Menschen werden ihrem Charakter entsprechend eingeschätzt.

Und der Aspekt der Größe ist kein Maßstab!

Lasst uns dieses Gleichnis anführen: Wenn es einen König gebe, der seinem Sohn einige Ermahnungen und Ratschläge erteilt und ihm hierfür einen Brief schreibt, ist es dann möglich, dass ein Widersacher kommt und sagt: „Wie kann es sein, dass ein König, der Milliarden Felder und weit ausgedehnte Grundstücke besitzt, die nicht zu erfassen sind, (dass dieser) sich um seinen Sohn kümmert, dessen Größe und Gewicht nicht 1 Millionstel von dem ist, was dieser König an Grundstücken und Feddan (Felder?) besitzt?“

Und Allah gehört das höchste Gleichnis.

Ist diese Behauptung überhaupt sinnvoll?

Denn die Angelegenheit dreht sich weder um die Größe noch um das Gewicht.

Hat dieses Universum nicht an einem Punkt angefangen, welcher milliardenfach kleiner als der Kopf einer Stecknadel ist, so wie es alle Physiker der Welt bestätigen?

Die Größe ist also relativ.

Was schadet (es) dem Atheisten also, dass Allah erschafft, was Er möchte, so wie Er es möchte?

Schadet dem Schöpfer ein Mangel in den Quellen, sodass Er nur entsprechend des Bedürfnisses ausgibt?

Erhaben ist Allah darüber.

Aber stellen wir wirklich das Zentrum dieses Universums dar?

Ja, du Mensch bist das Zentrum dieses Universums mit einer göttlichen Vorschrift.

Und diese göttliche Vorschrift ist die Religion.

Denn die Religion ist ein anvertrautes Gut, welches du trägst, und sie ist die größte Prüfung, bei der du dazu aufgefordert wirst, sie abzulegen.

Denn du - o Mensch - bist zur Dienerschaft Allahs - erhaben ist Er - aufgefordert und somit bist du ein Zentrum in diesem Universum. Du bist im Mittelpunkt dieses Universums, nicht aufgrund deiner Größe oder deiner Kraft oder deiner Fähigkeiten, sondern vielmehr durch die göttliche Vorschrift.

Und du bist dazu im Stande, Gutes zu tun und Schlechtes zu unterlassen; du bist im Stande zu glauben und nicht zu glauben.

Jeder von uns weiß, dass er rechtsfähig ist - ob wir nun wollen oder nicht.

Der Atheist, der Gläubige und der Agnostiker wissen allesamt, dass sie rechtsfähig sind. Sie spüren den göttlichen Auftrag und leiden unter den moralischen Gewissensbissen. Und sie wissen im Inneren: „Tu (dieses) und tu (jenes) nicht ... Tu das Gute und unterlasse das Üble.“ Jeder von uns weiß aus seiner eigenen Realität, dass er zu etwas aufgefordert ist!

Wir sind also rechtsfähig im Zentrum dieses Universums!

Außerdem sind wir wahrnehmend und bekennend im Zentrum dieses Universums: Wir begreifen, werden müde und bedenken, und wir kennen die Wirklichkeit unserer Existenz sowie die Wirklichkeit des Universums um uns herum, und wir verstehen die Bedeutung unserer Existenz sehr gut.

So sind wir die Aufgeforderten, die Ergriffenen, die Rechtsfähigen, die zur Rechenschaft gezogen werden!

Und wir sind die Existenz, die die Pracht der Vorbereitung mit Fürsorge ergreift. Wir sind die Existenz, die die Beherrschung ergreift. Wir sind die Existenz, die im Stande dazu ist, das auszuführen, was ihr auferlegt wurde, oder die Auferlegung zu verleugnen. Wir können vollständig entscheiden und sind in der Lage zu wählen zwischen Glauben und Unglauben.

Wir sind also im Zentrum dieses Universums.

„Wir haben das anvertraute Gut den Himmeln und der Erde und den Bergen angeboten, aber sie weigerten sich, es zu tragen, sie scheuten sich davor. Der Mensch trug es - gewiss, er ist sehr oft ungerecht und sehr oft töricht.“

(Al-Ahzab 33: 72)

15. Einige Atheisten sagen: „Es gibt zahlreiche Planeten, somit muss es doch aus natürlicher Wahrscheinlichkeit einen Planeten geben, der sich zum Leben eignet.“ Ist diese Beweisführung korrekt?

Antwort: Was ist der Zusammenhang zwischen der Existenz zahlreicher Planeten und der Leugnung des Beweises der Perfektion?

Die Angelegenheit ist nicht primär materiell.

Nur weil ich mich in einem Wald befinde, welcher mit genügend Grün, Früchten und Tieren gefüllt ist, bedeutet das nicht, dass vor mir plötzlich inmitten des Waldes ein Gefäß mit gekochtem, leckerem Essen erscheint. Die Angelegenheit ist also nicht primär materiell!

Auch bedeutet das Vorhandensein von Sand in den Wüsten der Welt niemals, dass ich die digitalen Aufarbeitungen und die elektronischen Chips, die aus Sand hergestellt werden, um mich herum an jedem Ort in der Wüste finde!

Die Angelegenheit ist also nicht primär materiell, die Angelegenheit ist Schaffen und Können.

Die bloße Existenz einer Gruppe vom Planeten ist nicht ausreichend, damit unter ihnen ein Planet in dieser Vollkommenheit erscheint, wie die Erde.

Bei der Angelegenheit geht es um Perfektion, Schöpfung und Herstellung.

„(Es ist) das Werk Allahs, Der alle Dinge sehr geschickt gemacht hat.“

(An-Naml 27: 88)

Die Existenz zahlreicher anderer Planeten erklärt nicht zwangsläufig die Existenz von Leben auf dem Planeten Erde.

Die Existenz anderer Planeten erklärt nicht die DNA aus vier Milliarden Buchstaben in dir, die jede deiner Funktionen, deiner Gelenke und deiner Hormone auf solch eine erstaunliche Art kontrolliert, bevor du selbst ins Leben gerufen wurdest.

Das Leben ist bekannt und keine Materie.

Wenn ich und einer der Atheisten auf einen der Planeten steigen würden und ein kompliziertes Gerät entdecken würden, welches mit einer erstaunlichen Kontrolle funktioniert, und selbst wenn wir seine Funktion nicht verstehen würden: Wäre es möglich, den Hersteller dieses Geräts zu leugnen, lediglich aufgrund des großen Umfangs dieses Planeten, auf dem wir uns befinden?

Die logische Selbstverständlichkeit würde mich und den Atheisten, wenn wir dieses Gerät sehen, zu der Ansicht führen, dass es einen fähigen Hersteller gibt.

Und wer diese logische Selbstverständlichkeit leugnet, wer den Hersteller verleugnet, so ist dieser derjenige, von dem ein Beweis aufgefordert wird, und er wird darin nicht bestätigt!

Der Atheist in diesem erstaunlichen schönen Universum ist derjenige, der um einen Beweis gebeten werden sollte, und nicht der Gläubige!

Der agnostische Atheist Carl Sagan schrieb einen Roman mit dem Titel „Contact“, in dem die Suche von Wissenschaftlern nach außerirdischer Intelligenz thematisiert wird.

In dem fiktiven Roman entdeckten Wissenschaftler eine lange Reihe an Primzahlen, die aus dem Weltraum kamen. Und weil diese primäre Verkettung dem Wert einer bestimmten mathematischen Berechnung entspricht, einem Wert, der auf eine Art der Genauigkeit hindeutet, war dies ein ausreichender logischer Beweis, um behaupten zu können, dass die Botschaft aus einer anderen Zivilisation kam, die versucht, mit uns zu kommunizieren.

Die Kuriosität ist, dass Carl Sagan ein bekannter Agnostiker ist, sein Verstand sich jedoch der Wirklichkeit ergibt, dass die Komplexität und die Ordnung in einer kleinen Botschaft der Beweis für die Darlegung der Erschaffung und der Beherrschung sind.

Allein eine Kette an Primzahlen versichert die Existenz einer riesigen Zivilisation. Wie ordnest du dann die vier Milliarden Buchstaben in jeder deiner Körperzellen zu, bei denen das Fehlen eines einzigen Buchstabens wahrscheinlich zu einer Katastrophe führen würde - wie schreibst du all diese Beherrschung den atheistischen und irrationalen Verdrehungen (der Tatsachen) zu?

Es ist nicht vom Verstand, mit den Verdrehungen zu urteilen, um die Erklärung dieses Phänomens in ihrem Beweisrahmen für einen Schöpfer zu verhindern.

„Sag: ,Schaut, was in den Himmeln und auf der Erde ist! Aber die Zeichen und die Warnungen werden den Leuten, die nicht glauben, nicht nützen.'“

(Yunus 10: 101)

16. Wieso gibt es nicht mehr als (nur) einen ewigen Schöpfer?

Antwort: Allah - erhaben ist Er - sagte:

„Wenn es in ihnen beiden andere Götter als Allah gäbe, gerieten sie (beide) wahrlich ins Verderben.“

(Al-Anbiyah 21: 22)

Die Existenz eines weiteren Schöpfers neben Allah würde Pluralität bedeuten/erfordern, und Pluralität setzt eine Bedürftigkeit voraus.

Und das Fehlen des Schöpfers - erhaben und gepriesen ist Er - würde zu einem Mangel an Sicherheit im Universum und dessen Untergang führen; daraus würde die Zerstörung des Universums resultieren.

Mit einem bedürftigen Schöpfer gäbe es also keine Absicherung für das Verbleiben des Universums.

„Wenn es in ihnen beiden andere Götter als Allah gäbe, gerieten sie (beide) wahrlich ins Verderben. Preis sei Allah, dem Herrn des Thrones! (Erhaben ist Er) über das, was sie (Ihm) zuschreiben.“

(Al-Anbiyah 21: 22)

Erhaben ist der aus dem Nichts Erschaffende darüber, dass er einem Bedürfnis oder einer Bedürftigkeit bedarf, denn Er ist der Unbedürftige und Beständige - gepriesen sei Er.

Ergänzung zu dem, was bereits erwähnt wurde: Wenn es in ihnen beiden zwei Schöpfer oder mehr gäbe, dann wäre die Möglichkeit des Widerspruchs wahrscheinlicher als die Übereinstimmung, da mehr als ein Schöpfer bedeutet, dass es mehr als einen Willen und ein Wollen geben würde. Und eine Vielzahl an Willen bedeutet die Bedürftigkeit eines jeden, und das zieht die Zerstörung der Himmel und der Erde mit sich.

Die natürliche Veranlagung des Menschen ist fest davon überzeugt, dass Allah ein Einziger ist. Und wenn die Physiker oder Nicht-Physiker auf dieses Universum schauen, so ist für dieses nur ein einziger Schöpfer vorstellbar, und das ist die natürliche Veranlagung.

17. Wozu die Religion?

Antwort: Selbst der bösartigste Atheist glaubt, dass die Wahrhaftigkeit vorzüglicher als die Lüge ist, nicht wahr?

Selbst der bösartigste Atheist glaubt, dass die Vertrauenswürdigkeit vorzüglicher als der Betrug ist, nicht wahr?

Diese Fachbegriffe sind nicht von dieser Welt und es gibt in der materiellen Welt nichts, was ihre Bedeutung und ihre Erfordernisse erklärt.

Was ist die Bedeutung der Wahrhaftigkeit?

Was ist die Bedeutung der Vertrauenswürdigkeit?

Wenn wir das Innere des (Zell-)Kerns zerlegen würden, würden wir dann die Bedeutungen wie z. B. der Wahrhaftigkeit oder der Lüge beobachten/sehen/erkennen können?

Wenn wir die Physik der Milchstraße oder die Chemie der Hormone beobachten würden, würden wir dann die Vertrauenswürdigkeit oder den Betrug erkennen?

Das sind Fachbegriffe, die nicht von dieser existenziellen Welt sind.

Jedoch sind es wirkliche/existierende Fachbegriffe.

Vielmehr gehören sie zu den gewaltigsten Angelegenheiten.

Die Stellung des Menschen ist entsprechend seinem Charakter und nicht entsprechend seiner materiellen Größe und auch nicht entsprechend der Anzahl seiner Zellkerne und auch nicht entsprechend der Kraft seiner Zellen.

Die Stellung des Menschen ist entsprechend der Einhaltung des göttlichen Auftrags in seinem Inneren/seiner Hingabe an den göttlichen Auftrag in seinem Inneren.

Und diese Stellung teilt sich der Mensch mit nichts anderem aus dieser materiellen Welt.

So gibt es einen rechtschaffenen Mann und einen verdorbenen Mann.

Jedoch gibt es keinen rechtschaffenen Berg oder verdorbenen Berg.

Und wir können keinen vertrauenswürdigen Planeten oder verräterischen Planeten beobachten.

Der Mensch allein ist von dieser Stellung betroffen, sowie vom (Lebens-)Ziel und der Existenz.

Die Menschen und die Jinn sind die einzigen, die begreifen können, dass sie rechtsfähig sind.

Und die Gefühle, also die Charakterzüge, sind nur ein Teil der Veranlagung des göttlichen Auftrags in jedem von uns.

Die Religion ist notwendig für das Verständnis des Menschen.

Die Religion allein erläutert die Bedeutung der Charakterzüge und den Grund für ihre Existenz sowie für das Verspüren des Gefühls, daran festzuhalten.

Das Einzige, was dem Charakter seine Farbe verleiht, ist die Religion.

Und der Charakter kann nicht verstanden werden, außer im Rahmen des göttlichen Auftrags.

Und die Kenntnis darüber, was die natürliche Veranlagung in der menschlichen Spezies ist, kann nur durch die Religion erlangt werden.

Und durch die Religion kennen wir den Zweck der Existenz, und wir wissen, dass der Charakter, bei dem wir spüren, dass wir uns an ihn halten müssen, selbst wenn wir uns nicht an ihm halten, ein Teil des göttlichen Auftrags ist.

Die Religion ist also ein menschliches Bedürfnis.

Durch die Religion wissen wir auch, warum wir hier sind.

Und wir wissen, was nach dem Tod ist.

Und wir kennen die Bedeutung der Existenz.

Und wir wissen, was in dieser Existenz von uns verlangt wird.

Somit ist die Religion notwendig, um das Wichtigste, was den Menschen beschäftigen könnte, zu kennen.

Aus diesem Grund würde die gesamte Welt ohne Religion zu einer vollkommenen Blindheit und einer vollständigen Nichtexistenz werden.

Ibn Al-Qayyim - möge Allah mit ihm barmherzig sein - sagt: „Es gibt keinen Weg zur Glückseligkeit und zum Erfolg, weder im Diesseits noch im Jenseits, außer durch die Hände der Gesandten. Und es gibt keinen Weg zur detaillierten Erkenntnis des Guten und des Üblen außer durch sie. Und die absolute Zufriedenheit Allahs wird nur durch ihre Hände erlangt.“ [6]

[6] Zad Al-Ma'ad 1-68.

Das Diesseits ist dunkel und verflucht, bis auf das, worüber die Sonne der Religion und die Sonne der Botschaft aufgegangen ist, wie es Schaykh Al-Islam Ibn Taymiyyah - möge Allah mit ihm barmherzig sein - sagte. [7]

[7] Majmu Al-Fatawa 19-93, 94.

Ohne die Religion würden wir also weder den Zweck der Existenz noch die Bedeutung des Guten noch seine Stellung kennen.

Ohne die Botschaften würde sich die Welt in eine beängstigende Absurdität wandeln.

Wenn die Religion sich verbirgt und die Menschheit das Prophetentum verleugnen, wird der Mensch sich in einen astralen Abfall verwandeln, wie Carl Sagan es sagte, und in Insekten, wie es Sartre sagte. [8]

[8] Aus dem Video „The Shores of the Cosmic Ocean“ [Episode 1, Minute 06:04]: „Some part of our being knows this is where we came from. We long to return. And we can. Because the cosmos is also within us. We're made of star-stuff. We are a way for the cosmos to know itself.“ Was die Aussage angeht, dass der Mensch ein Insekt wäre, so hat Sartre dies in seinem Roman „Der Ekel“ erwähnt.

Der Mensch wird durch die Tat zu einem chemischen Bodensatz, oder mit härteren Worten: zu einem chemischen Dreck - „chemical scum“ -, wie Stephen Hawking es ausdrückte. [9]

[9] Aus einem Interview mit Ken Campbell auf „Reality on the Rocks: Beyond Our Ken.“

Die Prophetie ist der Pulsschlag der einzigen Existenz, und ohne das Prophetentum werden die großartigsten Erfindungen und die genussvollsten Gelüste zu einem Schrecken.

Ohne die Religion wandelt sich diese Welt mit all ihrer Schönheit in erschreckende Gespenster.

Und wenn du irgendeinem Atheisten eine existenzielle Frage stellst, wie „Wieso sind wir auf dieser Welt, und was ist nach dem Tod?“,

dann wird er entweder deine Frage sophistisch beantworten oder sich an das vollkommene Schweigen halten.

Somit ist die Religion eine natürliche Notwendigkeit für das Verständnis des Menschen und das Verständnis für die Notwendigkeit der charakterlichen Stellung, und das ist eine Notwendigkeit für die Kenntnis der Bedeutung der Existenz und des Zwecks der Existenz und der Verwirklichung der Dienerschaft gegenüber Allah. Das ist die Dienerschaft, durch die die Errettung erlangt wird!

18. Was ist der Hinderungsgrund, dass dieser Charakter nicht das Ergebnis des Verstandes oder der Gesellschaft ist?

Antwort: Der Verstand setzt sich aus genau denselben materiellen Komponenten zusammen wie die materielle Welt!

Egal wie komplex der Verstand ist oder die materiellen Konstruktionen sind - eine Anzahl an Nullen ergibt nichts außer Null!

Wenn die Materie also weder Gutes noch Schlechtes kennt, so trifft dies ebenfalls auf den Verstand zu!

Und hier fragen wir den Atheisten: Wie ist das Verständnis des Guten und des Schlechten erschienen, wenn die materielle Welt vollkommen von neutralem Charakter war, und man weder Gutes noch Schlechtes kannte?

Und die zweite Frage: Was ist der logische Hinderungsgrund für die Vernichtung aller Bewohner der Erde?

Und was ist der logische Hinderungsgrund, „minderwertige“ menschliche Ethnien in Tierkäfige zu stecken?

Was ist der logische Hinderungsgrund für die Vernichtung der Kranken, Behinderten, Unfähigen und minderwertigen Ethnien, wie es in dem Vorhaben der Selektion, welche die Nazis ausgeführt haben, vorgefallen ist - das Vorhaben von Aktion T4? [10]

[10] https://en.wikipedia.org/wiki/Aktion_T4.

Diese Fragen kann der materielle Verstand nicht durch Falsifizierung oder Korrektur beantworten.

Der Verstand ist aus charakterlicher/moralischer Sicht völlig neutral, da er sich aus denselben Atomen wie die Erde zusammensetzt.

Somit liegt kein Zusammenhang zwischen dem Verstand und dem Charakter vor, weder von Nahem noch von Fernem.

Was nun die Vorstellung angeht, dass die Gesellschaft den Charakter entstehen lässt, so ist das ein merkwürdiger Gedanke, da der Charakter den Menschen als Menschen meint und nicht die Gesellschaft als Gesellschaft.

Außerdem besteht die Gesellschaft aus denselben Komponenten der Materie, somit ergibt eine Gruppe an Nullen nichts weiter als Null. Wie kann die Gesellschaft also die Moral hervorbringen, obwohl sie ursprünglich nicht zur materiellen Welt gehört?

Und wenn diese Aussagen korrekt wären und wir davon ausgehen, dass der die Moral das Ergebnis der Gesellschaft ist, dann würde der Nazi bei der Vernichtung von allen anderen außer ihm richtig liegen, weil die Gesellschaft es so sieht.

Als die Welt die Regierung des Nazis anerkannt hat, basierte diese Anerkennung darauf, dass die Moral uneingeschränkt ist und nicht das Ergebnis einer Gesellschaft. Andernfalls wäre die Regierung des Nazis nicht zustande gekommen und sie hätten begriffen, dass er von Anfang an falschlag.

Der Charakter ist also unabhängig von der Gesellschaft und das Richtige ist das Richtige, sowohl bei der guten als auch bei der verdorbenen Gesellschaft.

Und in der rechtschaffenen und der verdorbenen Gesellschaft ist das Falsche falsch.

Die Moral hat also eine Bedeutung, die über den Verstand und die Gesellschaft hinausgeht.

19. Es gibt mehr als einen Gott auf der Welt. Wieso dann die Begrenzung auf den Glauben an Allah allein?

Antwort: Es gibt keinen Gott in jeder Region der Erde, außer Allah.

Und unser Unterschied zu den restlichen Religionen liegt darin, dass sie sich neben Allah kleine Götter nahmen, wie Yasu' und den heiligen Geist im Christentum sowie Vaschnu, Schifa und Barahima im Hinduismus usw.

Alle Religionen glauben daran, dass Allah der Eine und Einzige ist, und Er ist der Schöpfer der Existenz.

Jedoch nehmen sie sich neben Allah andere Götter.

Selbst die Götter der Götzendiener wurden nicht um ihrer selbst willen als Götter angesehen, sondern vielmehr haben sie geglaubt, dass Allah der Schöpfer ist, jedoch haben sie diese zu Vermittlern zu Allah gemacht.

„Und wenn du sie fragst, wer die Himmel und die Erde erschaffen und die Sonne und den Mond dienstbar gemacht hat, sagen sie ganz gewiss: ,Allah.' Wie lassen sie sich also abwendig machen?“

(Al-'Ankabut 29: 61)

Schaykh Al-Islam Ibn Taymiyyah - möge Allah mit ihm barmherzig sein - sagte: „Und wer denkt, dass die Götzendiener glauben, dass sie (also die Götzen) die Welt erschaffen oder dass sie den Regen herabkommen lassen oder dass sie Pflanzen wachsen lassen oder dass sie die Tiere erschaffen oder dergleichen, so ist er unwissend über sie. Vielmehr war der Zweck der Götzendiener für ihre Götzen derselbe wie der Zweck der Polytheisten mit den Gräbern.“ [11]

[11] Majmu' Al-Fatawa, 1/359.

Will Durant bestätigt, dass der Ursprung des hinduistischen Götzendiensts letztendlich zum Glauben an Allah, den Einzigen und Einen, zurückzuführen ist. So sagt er über die Götter der Hindus: „Diese tausenden Götter sind dasselbe, was die christlichen Kirchen bei der Verehrung tausender Priester machen. Somit führt das nicht zum Geist des Hindu - nicht einmal für einen Moment/Augenblick - und dazu, dass diese Götter, dessen Anzahl nicht erfasst werden kann, höhere Herren haben.“ [12]

[12] Die Geschichte der Zivilisation. Will Durant. 3. Band, Seite 209.

Und er erwähnte den Bericht der englischen Regierung in Indien während der englischen Besetzung in Indien (, in dem es heißt): „Das allgemeine Ergebnis, zu welchem der Ausschuss in der Forschung gekommen ist, ist, dass die ausschlaggebende Mehrheit der Inder fest an den Glauben eines einzigen höheren Gottes glaubt.“

[13] Siehe vorige Quelle./Ebd., 209.

Allah ist einzig in allen Regionen der Erde.

„[...]; und unser Gott und euer Gott ist Einer, [...].“

(Al-'Ankabut 29: 46)

Was jedoch die Götzen und menschlichen Götter angeht, so sind sie nur Mittel des Unglaubens zu Allah.

„Diejenigen aber, die sich anstatt Seiner Schutzherren nehmen (, sagen:) ,Wir dienen ihnen nur, damit sie uns Zutritt in Allahs Nähe verschaffen' - [...].“

(Az-Zumar 39: 3)

20. Wenn der Mensch etwas tut, was er nicht braucht, so ist das sinnlos! Und Allah braucht uns nicht, wieso hat Er uns dann erschaffen?

Antwort: Die Idee, dass der Bedarf der Sinnlosigkeit gegenübersteht, ist absurd!

Dem Bedarf steht die Weisheit gegenüber, und nicht die Sinnlosigkeit!

Der wohlhabende Arzt, der einen guten Ruf hat, behandelt die Menschen, ohne dass er von ihnen etwas benötigt. Jedoch behandelt er sie wegen des Nutzens für sie zu ihrem eigenen Wohl, und hier beschreiben wir seine Tat nicht damit, dass sie sinnlos sei!

Die Weisheit und der gewaltige Zweck hinter der Tat drehen sich nicht im Kreis des Bedarfs und der Sinnlosigkeit!

Ein Schwimmer könnte ein Kind aus Barmherzigkeit (von sich) retten, und es dann alleine lassen und gehen, ohne auf die Familie des Kindes zu warten. Hier wird seine Tat weder als Bedarf noch als Sinnlosigkeit gezählt, vielmehr ist das eine gütige Tat, eine edle Absicht und ein guter Charakter!

Verbinde also das Bedürfnis nicht mit der Sinnlosigkeit! [14]

[14] Die Erscheinung der Kritik an der Religion seitens der neuzeitlichen Philosophie.

In Sahih Muslim heißt es im Hadith Al-Qudsi, dass Allah - erhaben ist Er - sagte:

„O Meine Diener, wenn der Erste und der Letzte von euch und die Menschen und die Jinn unter euch sich auf dem gottesfürchtigsten Herzen eines Mannes von euch befinden würden, so würde dies nichts in Meinem Königreich vermehren. O Meine Diener, wenn der Erste und der Letzte von euch und die Menschen und die Jinn unter euch sich auf dem unmoralischsten Herzen eines Mannes von euch befinden würden, so würde dies nichts in Meinem Königreich verringern. O Meine Diener, es sind gewiss eure Taten, die Ich für euch erfasse und euch hierauf dafür vergelte. Wer sodann Gutes vorfindet, so soll er Allah danken. Und wer etwas anderes als dies vorfindet, so soll er nur sich selbst beschuldigen.“ [15]

[15] Überliefert in Sahih Muslim, 2577.

Allah ist der Weltenbewohner unbedürftig.

Und unser Trachten, Bemühen und Handeln ist nur für uns.

„Und wer sich abmüht, der müht sich nur zu seinem eigenen Vorteil ab, denn Allah ist der Weltenbewohner fürwahr unbedürftig.“

(Al-'Ankabut 29: 6)

Und wir wissen, dass Allah in all Seiner Schöpfung eine Weisheit hat, selbst wenn wir darüber unwissend sind. Und die Unkenntnis des Kranken über die Weisheit des Arztes bedeutet nicht, dass die Entscheidungen des Arztes sinnlos sind.

Das Wissen über die göttliche Weisheit erfordert nicht das Verständnis über jede entfernte Weisheit. Vielmehr reicht es aus, einige von ihnen zu verstehen!

Es reicht also aus, dass wir wissen, dass uns die Anbetung Allahs auferlegt wurde und dass wir die Existenz der göttlichen Weisheit kennen. Das reicht uns im Allgemeinen aus, andernfalls werden wir wie derjenige sein, der alles verleugnet, was er nicht versteht: „Nein! Vielmehr erklären sie das für Lüge, wovon sie kein umfassendes Wissen haben, und schon bevor seine Deutung zu ihnen gekommen ist. [...].“ (Yunus 10: 39)

Allah ist der Allweise und Er erschuf uns für eine Weisheit - gepriesen sei Er.

Und Allah allein ist es, Der es verdient, angebetet zu werden.

Somit verdient niemand die Anbetung, außer Allah, da Er der Schöpfer ist, der uns aus dem Nichts erschaffen hat. Er - gepriesen sei Er - sagte:

„O ihr Menschen, dient eurem Herrn, Der euch und diejenigen vor euch erschaffen hat, damit ihr gottesfürchtig sein möget.“

(Al-Baqarah 2: 21)

Und Er ist es, Der uns rechtgeleitet hat und Er ist es, Der vorgeschrieben, festgelegt, befohlen und untersagt hat.

„Sicherlich, Sein ist die Schöpfung und der Befehl.“

(Al-A'raf 7: 54)

Allah gehört nicht nur die Schöpfung, vielmehr gehört Ihm auch der Befehl, da wir nach Seinem Befehl - gepriesen sei Er - handeln.

Die Anbetung ist das Recht Allahs über Seine Diener, da Er - gepriesen sei Er - Derjenige ist, Der uns erschaffen, uns lebendig gemacht, uns versorgt, uns rechtgeleitet und zu uns Gesandte entsandt hat, damit Er uns prüft und uns der Heimsuchung aussetzt, wer von uns am besten handelt. Somit ist die Anbetung das Recht Allahs über uns.

„(Er,) Der den Tod und das Leben erschaffen hat, damit Er euch prüfe, wer von euch die besten Taten begeht. Und Er ist der Allmächtige und Allvergebende.“

(Al-Mulk 67: 2)

Unser Leben und unser Jenseits können nur durch die Anbetung gut werden, und unser Charakter kann sich nur dadurch verbessern. Die Anbetung hält einen von den schändlichen und verwerflichen Taten ab, und das Diesseits der Menschen wird dadurch verbessert. Unser Herr - erhaben ist Er - sagte:

„ [...] und verrichte das Gebet. Wahrlich, das Gebet hält davon ab, das Schändliche und das Verwerfliche (zu tun). [...].“

(Al-'Ankabut 29: 45)

Du gewinnst das Paradies nur durch die Anbetung, da sie die Errettung im Jenseits ist und die Zufriedenheit im Diesseits.

Und die Anbetung ist für uns und zu unserem Wohl, sie ist eine Pflicht für uns Allah gegenüber, da Er unser Schöpfer ist; ihr Nutzen kehrt allein zu uns zurück, und der Mangel darin kehrt allein zu uns zurück.

Und das Paradies ist wertvoll, wer also das Paradies möchte, soll dafür arbeiten, da wir die Bedürftigen nach Ihm - gepriesen sei Er - sowie die Bedürftigen nach Seiner Anbetung sind. Und Er ist der Unbedürftige uns gegenüber und gegenüber Seiner gesamten Schöpfung.

21.Wie erkennen wir Allah?

Antwort: Wir erkennen Allah auf verschiedene Wege, jedoch werden wir hier nur vier Wege nennen:

Der erste Weg ist, dass wir Allah durch die unversehrte natürliche Veranlagung erkennen.

Der Mensch weiß aus seiner natürlichen Veranlagung heraus, dass er einen Schöpfer hat. Somit weißt du aus deiner natürlichen Veranlagung heraus, dass du einen Schöpfer hast, der dich in dieser Form mit diesen Gliedmaßen, in dieser Gestalt und mit einer erstaunlichen Erzeugung und mit Gründlichkeit erschaffen hat.

Außerdem weiß der Mensch durch seine natürliche Veranlagung, dass er dazu aufgefordert ist, durch den Gottesdienst sich an seinen Schöpfer zu wenden. Auch weiß er durch seine natürliche Veranlagung, dass er bedürftig nach seinem Schöpfer - gepriesen sei Er - ist und Ihn zu jeder Zeit braucht. Dieses Bedürfnis nach Allah nimmt bei Schwierigkeiten zu.

Jeder Mensch hat die natürliche Veranlagung, Allah zu erkennen. Allah - erhaben ist Er - sagte:

„So richte dein Gesicht aufrichtig zur Religion hin als Anhänger des rechten Glaubens, - (gemäß) der natürlichen Anlage Allahs, in der Er die Menschen er schaffen hat. Keine Abänderung gibt es für die Schöpfung Allahs. Das ist die richtige Religion. Aber die meisten Menschen wissen nicht.“

(Ar-Rum 30: 30)

Und Er - gepriesen sei Er - sagte:

„Und als dein Herr aus den Kindern Adams, aus ihren Rücken, ihre Nachkommenschaft nahm und sie gegen sich selbst zeugen ließ: ,Bin Ich nicht euer Herr?' Sie sagten: ,Doch, wir bezeugen (es)!' (Dies,) damit ihr nicht am Tag der Auferstehung sagt: ,Wir waren dessen unachtsam.'“

(Al-A'raf 7: 172)

Bevor wir erschaffen worden sind, wurde in uns die Kenntnis über Allah und die Dienerschaft zu Ihm - gepriesen ist Er - veranlagt.

...und Er sie gegen sich selbst zeugen ließ: ,Bin Ich nicht euer Herr?' Sie sagten: ,Doch, wir bezeugen (es)!'“

Und der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - sagte in der authentischen Überlieferung (bei Al-Bukhari und Muslim):

„Es gibt kein Neugeborenes, außer dass es auf der natürlichen Veranlagung geboren wird.“ [16]

[16] Überliefert in Sahih Muslim, 2658.

Wir werden alle auf dieser natürlichen Veranlagung geboren, und diese natürliche Veranlagung reicht jedem Menschen, der die Wahrheit möchte, aus, dass er zur Wahrheit geführt wird und dass er sich dieser Wahrheit, sobald sie sich ihm verdeutlicht, fügt.

Und diese natürliche Veranlagung kann niemand leugnen, selbst die ungläubigsten Menschen nicht - besonders in schwierigen Zeiten. Die Menschen fliehen dann in Zeiten der Erschwernis allesamt zu Allah und vergessen, was sie (Ihm) beigesellt haben.

„Und wenn euch auf dem Meer ein Unheil widerfährt, entschwinden (euch) diejenigen, die ihr außer Ihm anruft. Aber nachdem Er euch ans (Fest)land errettet hat, wendet ihr euch (von Ihm) ab; der Mensch ist eben sehr undankbar.“

(Al-Isra 17: 67)

Wenn der Mensch großen Kummer verspürt und sich dem Untergang geweiht fühlt, dann ruft er niemanden außer Allah an, und er wird all seine Götzendienste vergessen. Das ist die Aufrichtigkeit für Allah im Bittgebet in der Zeit von Schwierigkeiten, zu der die unversehrte natürliche Veranlagung animiert, die sich in jedem Menschen befindet.

Einer der Präsidenten Amerikas - Eisenhauer -, welcher der Führer der amerikanischen Truppen im zweiten Weltkrieg war, sagte, nachdem er sah, dass die Truppen bei großer Gefahr zu ihrer Veranlagung zurückkehren: „Es existiert kein Atheismus in den Schützengräben.“

[17] https://en.wikipedia.org/wiki/There_are_no_atheists_in_foxholes

In Al-Khandaq gab es zur Kriegszeit niemanden, der Allah geleugnet hat. Jeder ist zu Allah zurückgekehrt. Das ist die Wirklichkeit der natürlichen Veranlagung, die sich jeder Mensch in Zeiten der Erschwernis eingesteht.

Der zweite Weg, um Allah zu erkennen, ist der Verstand: So erkennen wir Allah durch den Verstand.

Und Allah - erhaben ist Er - sagte:

„Oder sind sie etwa aus dem Nichts erschaffen worden, oder sind sie (gar) selbst die Schöpfer?“

(At-Tur 52: 35)

Durch den Verstand gelangt man zu drei Vermutungen und keiner vierten:

Erstens: Dass wir ohne einen Schöpfer erschaffen wurden („Oder sind sie etwa aus dem Nichts erschaffen worden, [...]?“) und das ist unmöglich. Wie sollen wir ohne einen Schöpfer erschaffen worden sein?

Zweitens: Dass wir uns selbst erschaffen haben („[...] oder sind sie (gar) selbst die Schöpfer?“), und das ist ebenfalls unmöglich. Wie soll ich mich selbst erschaffen, bevor ich erschaffen wurde?

Durch den Verstand bleibt also die dritte Wahrscheinlichkeit übrig. Diese ist es, bei der der edle Vers schweigt, da es eine Selbstverständlichkeit ist, (und zwar,) dass wir einen Schöpfer haben, der uns erschaffen hat.

Somit erkennen wir Allah durch den Verstand.

Der dritte Weg, um Allah zu erkennen, ist das Betrachten der Geschöpfe Allahs.

Das Betrachten der Schöpfung Allahs legt uns die Macht Allahs dar.

„Sag: ,Schaut, was in den Himmeln und auf der Erde ist!' [...].“

(Yunus 10: 101)

Wann immer wir eine Feinheit der Schöpfung Allahs betrachten und die erstaunliche Beherrschung, mehrt dies unsere Kenntnis über Allah.

Und das ist es, was wir bereits über den Beweis der Existenz und den Beweis der Fürsorge und Beherrschung erwähnt haben.

Der vierte Weg, um Allah zu kennen, ist durch die Gesandten:

Und das ist der gewaltigste Weg um Allah - mächtig und majestätisch ist Er - zu (er)kennen - und dieser ist, dass wir Allah durch Seine Gesandten und Propheten kennen(lernen), da die Gesandten über Allah und Seine Eigenschaften berichtet haben. Durch die Propheten haben wir Allah mit Seinen Namen und Eigenschaften erkannt, und wir haben erkannt, wie wir Allah dienen und uns Ihm nähern. Wir haben erkannt, wie wir am Tag der Abrechnung vor der Strafe Allahs errettet werden. Die Gesandten riefen die Menschen zur Anbetung Allahs auf, oder mit anderen Worten: Sie riefen die Menschen zur Rückkehr zu ihren natürlichen Veranlagungen auf, auf welchen sie veranlagt wurden, und dass sie Allah so dienen sollen, wie Er es befiehlt.

Die Gesandten haben die Menschen auf den Weg der Wahrheit und des Erfolgs hingewiesen.

„Gesandte als Verkünder froher Botschaft und als Überbringer von Warnungen, damit die Menschen nach den Gesandten kein Beweismittel gegen Allah haben. Und Allah ist allmächtig und allweise.“

(An-Nisa 4: 160)

Die Verkündung dieser Propheten und Gesandten seitens Allahs sowie die Hilfe Allahs durch die Wunder, die Er ihnen ermöglichte, führen dazu, dass keiner am Tag der Auferstehung vor Allah ein Argument (gegen Ihn) erbringen kann.

Denn Allah - mächtig und majestätisch ist Er - gab dir eine natürliche Veranlagung, durch die du deinen Schöpfer erkennst, Er gab dir einen Verstand, Er gewährte dir das Schauen auf Seine Geschöpfe und Er sandte zu dir Gesandte, sodass dir kein Argument bei Allah übrigbleibt.

22. Es gibt zahlreiche Religionen - wieso ausgerechnet der Islam?

Antwort: Der Islam ist nicht nur eine Religion unter den Religionen.

Der Islam stimmt in seiner Glaubenslehre mit der Glaubenslehre aller Propheten von früher überein.

Denn der Islam ist die Korrektur der Wege der Religionen, die verändert wurden, und eine Rückkehr zur monotheistischen Glaubenslehre der Propheten (aus) der damaligen Zeit.

Allah - erhaben ist Er - sagte:

„Er hat euch von der Religion festgelegt, was Er Nuh anbefahl und was Wir dir (als Offenbarung) eingegeben haben und was Wir Ibrahim, Musa und 'Isa anbefahlen: Haltet die (Vorschriften der) Religion ein und spaltet euch nicht darin (in Gruppen). Den Götzendienern setzt das schwer zu, wozu du sie aufrufst. Allah erwählt dazu, wen Er will, und leitet dazu, wer sich (Ihm) reuig zuwendet.“

(Asch-Schura 42: 13)

Der Islam ist also keine Religion wie die anderen Religionen, vielmehr ist er der Ursprung aller Religionen.

23. Was ist der Islam?

Antwort: Der Islam ist die Ergebung, die Demut und das Sichfügen zu Allah - erhaben ist Er.

Er - erhaben ist Er - sagte:

„Wer hätte eine bessere Religion, als wer sein Gesicht Allah hingibt und dabei Gutes tut und dem Glaubensbekenntnis Ibrahims folgt, (als) Anhänger des rechten Glaubens? Und Allah nahm sich Ibrahim zum Freund.“

(An-Nisa 4: 125)

Und die Bedeutung von „sein Gesicht Allah hingibt“ ist: Er hat sich Allah ergeben und Ihm - gepriesen und erhaben ist Er - gefügt - gepriesen sei unser Herr. Und das ist die Person mit der besten Religion.

Allah - erhaben ist Er - sagte:

„Euer Gott ist ein Einziger Gott, so seid Ihm ergeben. Und verkünde frohe Botschaft denjenigen, die sich demütigen, (...).“

(Al-Hajj 22: 34)

Und die Bedeutung von „so seid Ihm ergeben“ ist: Ergebt euch Seinem Urteil.

Diese Verse verweisen darauf, dass die Bedeutung des Islams die vollkommene Ergebung zu Allah - erhaben ist Er -, die Ergebung Ihm gegenüber - erhaben ist Er - und die Ausführung Seiner Gesetzgebung und Seiner Methodik mit Zufriedenheit und Akzeptanz ist. Und das ist der Kern des Islams und seine Wirklichkeit.

Der Islam ist die Ergebung zu Allah in Seinen Bestimmungen und in Seinem Gesetz.

Und der Islam ist die Religion Allahs für die gesamte Menschheit. Der Erhabene sagte:

„Wahrlich, die Religion bei Allah ist der Islam.“

(Al 'Imran 3: 19)

Der Islam ist die Religion, außer der Allah keine andere(n) Religion(en) akzeptiert.

„Und wer als Religion etwas anderes als den Islam begehrt, so wird es von ihm nicht angenommen werden, und im Jenseits wird er zu den Verlierern gehören.“

(Al 'Imran 3: 85)

Und der Islam ist die Religion, mit der Allah alle Propheten und Gesandten entsandt hat. Die Religion der Propheten ist also eine, und sie ist der Islam. Und alle Propheten kamen mit dem Tauhid, selbst wenn ihre Gesetzgebungen sich unterschieden haben.

Und Allah - erhaben ist Er - sagte:

„Und Wir haben vor dir keinen Gesandten gesandt, dem Wir nicht (die Weisung) eingegeben hätten: ‚Es gibt keinen Gott außer Mir, so dient Mir!‘“

(Al-Anbiyah 21: 25)

Und keine Religion auf der Welt ist auf diesem Tauhid verblieben, außer der Islam.

Der Islam ist heutzutage weltweit die einzige monotheistische Religion - die Religion des Tauhids.

Während alle, die sich anderen Gesetzgebungen zuschreiben, einen Anteil am Götzendienst besitzen, sei er wenig oder viel, ist bis heute keine Religion auf dem sauberen Tauhid, mit dem die Propheten gekommen sind, verblieben, außer der Islam, denn nach dem Tod der Propheten und nachdem sie die Menschen auf dem Tauhid hinterlassen haben, haben sich die Menschen mit der Zeit Teilhaber genommen.

24. Gibt es im Islam Antworten auf die Fragen, über deren Beantwortung der Verstand ratlos ist, wie z.B.: Woher kommen wir? Wieso sind wir hier auf dieser Welt? Und wohin werden wir gehen?

Der Islam hat all das in einem einzigen Vers im edlen Quran beantwortet. Unser Herr - gepriesen sei Er - sagte:

„Und warum sollte ich nicht Demjenigen dienen, Der mich erschaffen hat und zu Dem ihr zurückgebracht werdet?“

(Yasin 36: 22)

Woher bin ich gekommen? - Allah hat mich erschaffen: „[....], Der mich erschaffen hat [...].“

Und wohin gehen wir? - Ich werde zu Allah gehen, um für meine Taten zur Rechenschaft gezogen zu werden: „[....] zu Dem ihr zurückgebracht werdet?“

Wieso bin ich in diese Welt gekommen? - Um Allah zu dienen und um geprüft zu werden.

Wieso diene ich Allah? - Es ist selbstverständlich, dass ich Allah, Dem Der mich erschaffen hat, diene. Dass der Diener seinem Herrn und Schöpfer dient, ist die Natur der Verbindung zwischen dem Diener und seinem Herrn:

„Und warum sollte ich nicht Demjenigen dienen, Der mich erschaffen hat und zu Dem ihr zurückgebracht werdet?“

Ein einziger Vers vereint die Antworten auf die drei wichtigsten Fragen, über die die Menschheit ratlos ist.

„Und warum sollte ich nicht Demjenigen dienen, Der mich erschaffen hat und zu Dem ihr zurückgebracht werdet?“

(Yasin 36: 22)

25. Woher soll ich wissen, dass Muhammad - Allahs Segen und Frieden auf ihm - ein Gesandter von Allah ist?

Antwort: Die Vielzahl der Beweise der Wunder führt zur ideellen Häufigkeit und vollständigen Gewissheit.

Somit ist Aristoteles ein Philosoph wegen all seiner Taten und nicht wegen eines Satzes, welchen er aussprach, oder einer philosophischen Untersuchung, die er durchführte.

Und Hippokrates ist ein Arzt wegen all seiner medizinischen Vorhaben und nicht wegen eines chirurgischen Eingriffs, den er durchführte.

Und genauso führt die Vielzahl der Beweise der Wunder, die über den Propheten - Allahs Segen und Frieden auf ihm - berichtet wurden, zur ideellen Häufigkeit und vollständigen Gewissheit, dass er ein Prophet ist.

Wenn du in seine Lebensgeschichte - Allahs Segen und Frieden auf ihm - schaust, findest du und ihn als Wahrhaftigen vor, der bereits (vorher) durch die Wahrhaftigkeit bekannt war, aufgrund der Bestätigung (dessen) von den Menschen, die ihm am meisten verfeindet sind, und er nie der Lüge oder der Unsittlichkeit bezichtigt wurde, und er dann verborgene Dinge berichtet und diese sich so ereignen, wie sie sind. Außerdem stimmt seine Glaubensgrundlage, zu der er vom ersten Tag an aufrief, mit der Glaubensgrundlage aller Propheten überein. Zudem ist er derjenige, dessen Kommen - Allahs Segen und Frieden auf ihm - die Propheten 100 Jahre, bevor er kam, prophezeit/vorhergesagt haben. All das führt zur ideellen Häufigkeit und vollständigen Gewissheit über die Richtigkeit der Botschaft.

Was ist dann mit dem gewaltigsten Zeichen, das Er hervorgebracht hat, und welches der edle Quran ist?

Der Quran, in dem Allah die Leute der Erklärung herausforderte, dass sie mit etwas Gleichartigem oder einer Surah daraus kommen sollen - sie taten es jedoch nicht.

Allah - erhaben ist Er - sagte:

„Doch wenn ihr es nicht tut - und ihr werdet es nicht tun...“

(Al-Baqarah 2: 24)

Sie haben es nicht getan, und sie waren auch nicht in der Lage dazu.

Und der edle Quran fordert weiterhin die Eloquenten unter den Götzendienern und die Leute der Beredsamkeit heraus, jedoch drücken sie sich davor, sich ihm zu stellen, und enthalten sich davon, ihm nachzuahmen.

Dr. 'Abdullah Darraz sagte: „Hat der Gesandte - Allahs Segen und Frieden auf ihm - nicht befürchtet, dass diese Herausforderung ihren moralischen Eifer erzürnt?“

So geben sie sich seinem Wettbewerb hin, während sie allesamt wachsam sind. Und was würde er tun, wenn sich eine Gruppe der Eloquenten unter ihnen zusammentun würde, sodass sie ein Wort hervorbringen, welches ihm gleichkommt - selbst wenn es nur in einigen Aspekten sein sollte!

Wenn seine Seele ihn dazu bringt, dass er dieses Urteil auf die Leute seiner Zeit anwendet, wie wendet er es dann auf die kommenden Generationen an?

Das ist ein Risiko, welches niemand eingehen würde, der seine Stellung kennt, außer seine Hände sind gefüllt mit der Möglichkeit des Urteils und der Kunde des Himmels. Somit hat er es auf der Welt verbreitet, sodass es ein festes Urteil wurde. Und jeder, der sich diesem widersetzte, der erlitt klare Unfähigkeit und schändlichen Misserfolg in den gesamten Epochen und der gesamten Zeit. [18]

[18] Die gewaltige Kunde. Dr. 'Abdullah Darraz, Seite 44-45.

Diese Götzendiener haben gesehen, dass das Sammeln der Armeen und das Vereinen der Gruppierungen zur Bekämpfung des Gesandten Allahs - Allahs Segen und Frieden auf ihm - einfacher und leichter ist, als sich dem Quran zu stellen und die Herausforderung anzunehmen. Das ist das höchste Ausmaß ihrer Bemühung.

Diejenigen, die ungläubig sind, sagen: „Hört nicht auf diesen Quran und führt dazwischen unbedachte Reden, auf dass ihr siegen möget.“

(Fussilat 41: 26)

Weder die Araber allesamt noch die Nationen, denen die Herausforderung überbracht wurde, kamen mit etwas hervor, was die Atheisten beruhigt und mit denen sie andere, außer ihnen, beruhigen.

Al-Alusi sagte: „Keiner von ihnen hat bis zum heutigen Tag ein einziges Wort ausgesprochen und auch keine Beschreibung oder Eigenschaft zum Ausdruck gebracht.“

Jubayr Ibn Mutʿim sagte - und das war, bevor er den Islam annahm -: „Ich hörte den Propheten - Allahs Segen und Frieden auf ihm - im Abendgebet At-Tur rezitieren. Bis er dann folgenden Vers erreichte:

,Oder sind sie etwa aus dem Nichts erschaffen worden, oder sind sie (gar) selbst die Schöpfer?

Oder haben sie (etwa) die Himmel und die Erde erschaffen? Nein! Vielmehr sind sie nicht überzeugt.

Oder besitzen sie (etwa) die Schatzkammern deines Herrn, oder sind sie es, die die Oberherrschaft ausüben?'“

(At-Tur 52: 35-37)

Er sagte: „Mein Herz wäre beinahe geflogen.“ [19]

[19] Überliefert in Sahih Al-Bukhari, 4854.

Im Quran sind wunderbare Geheimnisse, die die menschliche Seele erreichen.

Denke darüber nach, wie die Frauen der Götzendiener sich um das Haus von Abu Bakr drängten, wenn er den Quran rezitierte, da es sie sehr angezogen und ergriffen hat, bis dies die Männer von Quraysch beängstigte. [20]

[20] Überliefert in Sahih Al-Bukhari, 3905.

Aus diesem Grund einigte sich das Wort der Delegationen der Araber darauf, dass sie den Quran nicht hören und ihre Angehörigen ihn nicht hören lassen, da das der einzige Weg war, um auf dem Unglauben zu verbleiben.

Zu den Wundern des edlen Qurans - und seine Wunder enden nicht - gehört das, was Dr. 'Abdullah Darraz in Bezug auf die Offenbarung der Verse des Qurans zu unterschiedlichen Zeiten erwähnte. Dann deutet der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - auf die Anordnung einiger Verse an bestimmten Stellen zwischen den Suren hin und anderer Verse zwischen anderen Suren. Und zum Schluss wird die gesamte Surah wie ein eigenständiges Gebäude. Er sagte: „Zur Zeit der Offenbarung des Qurans gab es einige Themen im Quran, welche isoliert von anderen Themen zunahmen. Es entstanden dann schrittweise eigenständige Einheiten, nachdem ihnen andere Verse, welche nach ihnen offenbart wurden, hinzugefügt wurden. Einige von ihnen wurden hier ergänzt, und andere wurden mit anderen (Versen) dort hinzugefügt. (All das,) Entsprechend dem Befehl des Gesandten - Allahs Segen und Frieden auf ihm -, der dies (wiederum/hingegen) vom heiligen Geist (Jibril) erhielt.

Wenn wir die Daten, die nicht zu erfassen sind - die Daten der Offenbarung der Verse des edlen Qurans -, berücksichtigen und wir beobachten, dass diese Offenbarung allgemein war und verknüpft mit bestimmten Umständen und Ereignissen, dann führt uns das zur Nachfrage nach der Zeit, in der das Ordnen jeder Surah auf eine eigene und eigenständige Art abgeschlossen wurde.

Es ist, als ob der Quran getrennte und nummerierte Teile eines alten Gebäudes war, welches man an einem anderen Ort auf dieselbe vorige Art wiederaufbauen wollte. Wie sollte sonst die Erklärung dieser sofortigen und methodischen Reihenfolge zugleich möglich sein, in Bezug auf die zahlreichen Suren?

Welche historische Garantie kann der Mensch erhalten bei der Aufstellung solch einer Richtlinie gegenüber den zukünftigen Ereignissen und ihren gesetzlichen Erfordernissen sowie den erstrebten Lösungen für sie, abgesehen von dem sprachlichen Stil, durch welchen diese Lösungen vorgelegt werden müssen, und ihrer methodischen Übereinstimmung mit dieser Surah anstelle jener?

Kommen wir nicht zum Entschluss, dass die Vollendung dieser Richtlinie und ihr Zustandekommen durch die erwünschte Surah das Eingreifen eines gewaltigen Schöpfers benötigt, bei dem die Macht dazu vorhanden ist, diese erstrebte Anordnung aufzustellen?“

[21] Eine Einführung in den edlen Quran. Dr. |Abdullah Darraz.

Der Quran ist ein unabhängiges Wunder für die Wahrhaftigkeit seines Prophetentums - Allahs Segen und Frieden auf ihm.

Und seine Wunder - Allahs Segen und Frieden auf ihm -, die durch seine Hände erfolgt sind, sind zahlreich und weitaus mehr als 1000. Ihre Kenntnis ist nah und ihre Überlieferer sind die wahrhaftigsten und rechtschaffensten Geschöpfe.

Und diese Überlieferer, die uns diese Wunder berichtet haben, haben die Lüge selbst bei Kleinigkeiten nicht erlaubt. Wie können sie dann über ihn lügen, wo sie doch wissen, dass derjenige, der absichtlich über ihn lügt, seinen Platz im Höllenfeuer einnehmen soll, so wie er - Allahs Segen und Frieden auf ihm - davor warnte.

Einige seiner Wunder - Allahs Segen und Frieden auf ihm - wurden von tausenden Prophetengefährten bezeugt und einige wurden von mehreren unter ihnen überliefert. Wie sollen sie sich bei all dem auf einer Lüge vereinen?

Ein Beispiel für seine Wunder, welches eine große Gruppe an Menschen bezeugt hat, ist der Hadith über die Sehnsucht des Baumstumpfs, welcher ein bekannter Hadith mit verbundener Überlieferungskette ist. Darin heißt es, dass der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - es pflegte, auf einem Baumstumpf zu predigen. Als ihm dann eine Kanzel errichtet wurde und er auf diese gestiegen ist und dort predigte, sehnte sich der Baumstumpf (nach ihm) und heulte wie ein Kind; und er sehnte sich und weinte so lange, bis der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - ihn umarmte und er dann leise wurde.

Dieser Hadith wird über folgende Prophetengefährten überliefert: Anas Ibn Malik, Jabir Ibn 'Abdillah, 'Abdullah Ibn 'Abbas, 'Abdullah Ibn 'Umar, Ubay Ibn Ka'b, Abu Sa'id, Sahl Ibn Sa'd, 'Aischah Bint Abi Bakr und Umm Salamah.

Kann so eine Vielzahl an Prophetengefährten sich auf eine Lüge bei der Überlieferung solch einer Nachricht einigen?

Vielmehr wurden einige seiner Wunder von tausenden Prophetengefährten bezeugt, wie das Quellen des Wassers zwischen seinen edlen Fingern, bis 1500 Prophetengefährten damit ihre Gebetswaschung vollzogen und davon getrunken haben. Der Hadith hat eine verbundene Überlieferungskette und Al-Bukhari und Muslim haben ihn überliefert.

Und (ein weiteres Wunder ist) die Vermehrung des wenigen Essens, damit sich davon eine große Armee ernähren kann, und hierüber gibt es ebenfalls Berichte der Prophetengefährten, die eine verbundene Überlieferungskette aufweisen. Und Al-Bukhari allein erwähnte die Wunder der Vermehrung des Essens durch die Hände des Propheten - Allahs Segen und Frieden auf ihm - an fünf Stellen in seinem Sahih-Werk. [22]

[22] Al-Bukhari (1217), Al-Bukhari (2618), Al-Bukhari (3578), Al-Bukhari (4101), Al-Bukhari (6452). All das sind verschiedene erläuternde Ereignisse und Geschehnisse! Und diese sind nur in Bukhari vorzufinden!

Wenn also die Beweise für die Wahrhaftigkeit bestätigt sind und die Wunder für sein Prophetentum - Allahs Segen und Frieden auf ihm - zahlreich sind, wie kann der Vernünftige all das für Lüge erklären?

Und das sind einige andere einfache Beispiele für seine Wunder - Allahs Segen und Frieden auf ihm.

Er - Allahs Segen und Frieden auf ihm - berichtete in einer Nacht, dass ein starker Wind wehen wird, und er untersagte den Menschen das Stehen. Ein Mann stand jedoch auf, so trug ihn der Wind und ließ ihn an einem Ort ab, der weitentfernt von seinem Ort ist. [23]

[23] Überliefert in Sahih Muslim, 3319.

Und er - Allahs Segen und Frieden auf ihm - berichtete über den Tod von An-Najaschi am Tag, an dem er gestorben ist, und er sprach viermal den Takbir über ihn. [24]

[24] Überliefert in Sahih Al-Bukhari, 1333.

Und der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - berichtete über das Märtyrertum von 'Umar, 'Uthman, 'Ali, Talhah und Az-Zubayr - möge Allah mit ihnen allesamt zufrieden sein -, und dass sie nicht auf ihren Betten sterben werden, wie die (meisten) Menschen sterben.

Eines Tages bestieg der Gesandte Allahs - Allahs Segen und Frieden auf ihm - einen Berg, er und Abu Bakr, 'Umar, 'Uthman, 'Ali, Talhah und Az-Zubayr. Dann bewegte sich der Felsen. Da sagte der Gesandte Allahs - Allahs Segen und Frieden auf ihm - zum Berg: „Beruhige dich, denn auf dir befinden sich nur ein Prophet oder ein Wahrhaftiger oder ein Märtyrer.“ [25]

[25] Überliefert in Sahih Muslim, 2417.

Somit urteilte er über sich selbst mit dem Prophetentum und über Abu Bakr mit der Wahrhaftigkeit und für die Restlichen, dass sie Märtyrer sein werden. Und das, was er - Allahs Segen und Frieden auf ihm - berichtet hat, ist eingetroffen.

Und es gibt 150 Überlieferungen, in denen der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - seinen Herrn anrief und ihm (sein Bittgebet) in dem Moment beantwortet wurde, während die Menschen es bezeugten! [26]

[26] Sa'id Ibn 'Abdil-Qadir Pashenvar hat diese Überlieferungen in seinem Buch „Die Belege des Prophetentums“ gesammelt, und dieses Buch gehört zu den Herausgaben des Verlags „Dar Ibn Hazm“.

Als die Bewohner Makkahs den Gesandten Allahs - Allahs Segen und Frieden auf ihm - darum baten, ihnen ein Zeichen zu zeigen, und er ihnen dann den gespaltenen Mond zeigte, bis sie (die Höhle) Hira zwischen ihnen (d.h. den zwei Teilen) sahen. Und dieser Hadith ist mit einer verbundenen Überlieferungskette überliefert worden, das heißt, dass er zu den höchsten Stufen der Authentizität zählt.

Und der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - pflegte es Surah Al-Qamar, in der das Wunder der Spaltung des Monds vorkommt, bei großen Versammlungen zu rezitieren, wie bei den Freitagsgebeten und den Festtagsgebeten, damit die Menschen hören, welche von seinen Wundern - Allahs Segen und Frieden auf ihm - sich in ihr befinden. Er führte dies als Beweis für die Wahrhaftigkeit seines Prophetentums an.

Außerdem berichtete der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm -, dass Adam das letzte Geschöpf der lebendigen Wesen ist: „Und Er erschuf Adam nach dem Nachmittagsgebet am Freitag, als letzte Schöpfung.“ [27]

[27] Erwähnt in Sahih Al-Jami', 8188.

Und diese wissenschaftliche Tatsache wurde nun bestätigt. Wie konnte er - Allahs Segen und Frieden auf ihm - wissen, dass Adam - Frieden sei auf ihm - zu den letzten Wesen gehört, die auf der Erde erschienen sind, nachdem die Pflanzen und Tiere bereits erschienen?

So schaue auf die Aussage Allahs:

„Und Wir haben die Nacht und den Tag zu zwei Zeichen gemacht. Dann haben Wir das Zeichen der Nacht ausgelöscht und das Zeichen des Tages hell gemacht, [...].“

(Al-Isra 17: 12)

„Dann haben Wir das Zeichen der Nacht ausgelöscht [...].“: D. h., dass der Mond, welcher das Zeichen der Nacht ist, leuchtend war und sein Licht dann hinweggenommen wurde.

Und das ist tatsächlich das, womit die Prophetengefährten den edlen Vers erklärt haben. So hat Ibn Kathir in seinem Tafsir-Werk berichtet, dass 'Abdullah Ibn 'Abbas - möge Allah mit ihnen beiden zufrieden sein - sagte: „Der Mond leuchtete wie das Leuchten der Sonne. Und da er das Zeichen der Nacht ist, wurde es hinweggenommen.“

Und das Erstaunliche ist, dass die Wissenschaft heute dazu gelangt ist, da die NASA auf ihren offiziellen Webseiten und Kanälen verbreitet hat: „Im ersten Zeitraum der Existenz des Mondes war er leuchtend und glühend.“ [28]

[28] http://www.nasa.gov/mission_pages/LRO/news/vid-tour.html https://www.youtube.com/watch?v=UIKmSQqp8wY

Durch die zahlreiche Überlieferung wurden das Geschehen der Zeichen, das Berichten über die verborgenen Dinge und die engsten Geheimnisse der Erde und der Himmel, welche nicht erfasst werden können, durch die Hände eines einzigen Mannes - Allahs Segen und Frieden auf ihm - bestätigt, sowie die Herabsendung des Qurans auf ihn, und er kam mit dem, worauf sich die Propheten vor ihm befanden. Er wurde von Allah unterstützt und er ist erst gestorben, als die Gesetzgebung vervollständigt und beendet wurde.

Die sichere Behauptung, dass er ein Prophet ist, ist die Vernunft des Verstandes!

Seine wundersamen Zeichen - Allahs Segen und Frieden auf ihm - sind weitaus mehr als tausend!

Und die Überlieferer der Wunder sind seine Gefährten, die wahrhaftigsten und rechtschaffensten Geschöpfe nach ihm.

Und das Erstaunliche ist, dass die größten Prophetengefährten den Islam annahmen, bevor sie die Wunder sahen; sie nahmen den Islam an, weil die wussten, dass der Prophet Muhammad - Allahs Segen und Frieden auf ihm - wahrhaftig ist und dass er niemals log.

Und diese Stellung der größten Prophetengefährten ist eine logische und weise Einstellung, da die Wahrhaftigkeit des Propheten - Allahs Segen und Frieden auf ihm - ein eigenständiger ausreichender Beweis für die Bestätigung der Richtigkeit des Prophetentums ist. Und das aus dem Grund, dass die Person, die das Prophetentum beansprucht, entweder zu den wahrhaftigsten Menschen gehört, da er ein Prophet ist - und der Prophet zu den wahrhaftigsten Menschen zählt -,

oder er gehört zu den verlogensten Menschen, da er in einer der wichtigsten Angelegenheiten eine Lüge ersinnt.

Und die wahrhaftigsten Menschen werden nicht mit den verlogensten Menschen verwechselt, außer von den unwissendsten Menschen. [29]

[29] Die Bestätigung der Prophetentümer vom Verstand und den Überlieferungen, Ibn Taymiyyah. Verlag „Dar Ibn Al-Jauzi“, S. 573 und mit einer ähnlichen Bedeutung in derselben Quelle auf S. 318.

Und es gibt nichts Einfacheres für den Vernünftigen, als zwischen den wahrhaftigsten und verlogensten Menschen zu unterscheiden.

Die Götzendiener haben am ersten Tag seiner Entsendung (als Prophet) - Allahs Segen und Frieden auf ihm - zugegeben, dass er niemals gelogen hat, so sagten sie: „Wir haben nie eine Lüge von dir erfahren.“ [30]

[30] Überliefert in Sahih Al-Bukhari, 4971.

Und als Herakleios Abu Sufyan, bevor er den Islam annahm, fragte: „Habt ihr ihn je der Lüge bezichtigt, bevor er das sagte, was er sagt?“,

da sagte Abu Sufyan: „Nein.“

Dann sagte Herakleios: „Es kann nicht sein, dass er den Menschen die Lüge erspart und dann über Allah lügt.“

Danach schloss Herakleios ab und sagte seine bekannte Aussage: „Wenn ich bei ihm wäre, so hätte ich seine Füße gewaschen.“

[31] Überliefert in Sahih Al-Bukhari, 7.

Es war den Ungläubigen nicht möglich, auch nur eine einzige Lüge in seinem gesamten Leben - Allahs Segen und Frieden auf ihm - zu beobachten. Aus diesem Grund hat der Quran ihren Unglauben missbilligt, da sie über seinen Zustand vor der Ernennung (zum Propheten) Bescheid wussten. So sagt unser Herr - gepriesen sei Er -:

„Oder haben sie ihren Gesandten nicht erkannt, sodass sie ihn (nun) verwerfen?“

(Al-Muminun 23: 69)

Der Zustand des Propheten sowie seine Lebensgeschichte sind ein eigenständiger Beweis dafür, dass er ein Prophet ist.

Allahs Segen und Frieden auf ihm.

Wenn also die Gründe der Wahrhaftigkeit allgemein und bestätigend für sein Prophetentum - Allahs Segen und Frieden auf ihm - sind, wie kann der Vernünftige all das für Lüge erklären?

26. Woher weiß ich, dass der Glaube an Allah von mir gefordert wird?

Antwort: Schaue auf dich selbst, und du wirst wissen, dass du geprüft wirst. Spürst du in dir nicht ein Gefühl „Tue das Gute und unterlasse das Falsche“?

Wenn vor dir Besitztümer sind und ihr Besitzer beschäftigt ist, dann überkommt dich ein Gefühl: „Nimm diese Besitztümer und nutze sie.“ Und (es überkommt dich) ein gegensätzliches Gefühl, welches dir sagt: „Tue das nicht, denn das ist verboten und ein Verbrechen.“

So wirst du in jeder Situation deines Lebens geprüft.

Und dieses Gefühl „Tue und unterlasse“ befindet sich in dir, da du in der Tat geprüft wirst und nicht sinnlos bist ... Du bist nicht irgendetwas ohne einen Wert.

Der Erhabene sagte:

„Wir haben ihn ja den (rechten) Weg geleitet, ob er nun dankbar oder undankbar sein mag.“

(Al-Insan 76: 3)

Und der Mensch, der in sich selbst das Gefühl „des Tuens und des Unterlassens“ verspürt, so ist er entweder dankbar oder undankbar in jeder Situation seines Lebens.

In jedem Schritt des menschlichen Lebens ist es dem Menschen möglich, das Gute oder das Schlechte zu tun: Geht er in die Moschee oder wird er seine Zeit verschwenden?

Aus diesem Grund sagte Allah:

„Und Ich habe die Jinn und die Menschen nur (dazu) erschaffen, damit sie Mir dienen.“

(Adh-Dhariyat 51: 56)

In jedem Schritt findest du eine Art der Dienerschaft zu Allah oder der Sünde Ihm gegenüber - gepriesen sei Er.

Wem Erfolg gegeben wird, das zu tun, was Allah befohlen hat, so ist er errettet. Und wer dem zuwiderhandelt, was Allah ihm befohlen hat, hat einen Fehler begangen.

Und auf dieser Auswahl basiert die Abrechnung des Menschen für alles, was er getan hat.

Der Zweck unserer Schöpfung ist (u. a.), dass wir geprüft werden. Und das ist der Zweck, aufgrund dessen Allah Gesandte entsandt und Bücher herabgesandt hat.

„Und Wir haben ja bereits in jeder Gemeinschaft einen Gesandten erweckt: ,Dient Allah und meidet die falschen Götter.'“

(An-Nahl 16: 36)

Nachdem die Prüfung durch den Tod endet, werden wir zu Allah zurückkehren: „[...] und zu Dem ihr zurückgebracht werdet?“ (Yasin 36:22)

„Und dass zu deinem Herrn das Endziel sein wird.“

(An-Najm 53: 42)

„Wahrlich, zu deinem Herrn wird die Rückkehr sein.“

(Al-'Alaq 96: 8)

Wir werden zu Allah zurückgebracht, um für das, was wir vorausgeschickt haben, zur Rechenschaft gezogen zu werden.

„Dass sein Bemühen gesehen werden wird,

dass ihm hierauf nach vollem Maß vergolten wird.“

(An-Najm 53: 40-41)

Die Taten, die du vorausgeschickt hast, werden zu sehen sein, und du wirst dafür zur Rechenschaft gezogen.

„Wer nun im Gewicht eines Stäubchens Gutes tut, wird es sehen.

Und wer auch nur eines Stäubchens Gewicht Böses tut, der wird es dann sehen.“

(Az-Zalzalah 99: 7-8)

27. Reicht es aus, an Allah zu glauben, aber die Propheten zu verleugnen?

Antwort: Nein.

Der Glaube an die Existenz Allahs, ohne den Glauben an die Propheten, reicht nicht dafür aus, dass die Person Allah ergeben ist. Was hat es für eine Bedeutung, dass du an Allah glaubst, und dass Er der Schöpfer, Versorger und Planer ist, wenn du dann Seine Offenbarung und Seine Gesandten verleugnest?

Das ist großer Unglaube.

Vielmehr gibt es kein gewaltigeres Verbrechen als denjenigen, der die Offenbarung Allahs ablehnt. So sagte Allah - erhaben ist Er -:

„Diejenigen, die Allah und Seine Gesandten verleugnen und zwischen Allah und Seinen Gesandten einen Unterschied machen wollen und sagen: ,Wir glauben an die einen und verleugnen die anderen', und einen Weg dazwischen einschlagen wollen,

das sind die wahren Ungläubigen. Und für die Ungläubigen haben Wir schmachvolle Strafe bereitet.“

(An-Nisa 4: 150-151)

Wer an Allah glaubt und an die Propheten nicht glaubt, so ist dieser der wahre Ungläubige.

Jeder, der einen Propheten von den Propheten verleugnet, so ist dieser ein Ungläubiger an Allah, da er die Offenbarung Allahs verleugnet. Deswegen sind die Leute der Schriftenbesitzer, aufgrund ihrer Verleugnung des Prophetentums von Muhammad Ibn 'Abdillah - Allahs Segen und Frieden auf ihm -, ungläubig geworden.

„Wahrlich, diejenigen unter den Leuten der Schrift und den Götzendienern, die ungläubig sind, werden im Feuer der Hölle sein, ewig darin zu bleiben. Das sind die schlechtesten Geschöpfe.“

(Al-Bayyinah 98: 6)

Und die Warnung Allahs vor dem Betreten des Höllenfeuers ist wahr: „[...], so ist Meine Androhung unvermeidlich fällig geworden.“ (Qaf 50: 14)

Es gibt demnach keinen Islam und keine Errettung lediglich mit der Überzeugung des Menschen, dass Allah der Schöpfer und der Versorger, der ins Leben bringt und sterben lässt, ist. Vielmehr bedarf es dem Glauben an Seine Gesandten.

Somit ist der Glaube an die Existenz Allahs und das Verleugnen der Propheten nicht ausreichend, und es nützt dem Diener am Tag der Auferstehung nicht vor Allah, da er unbedingt Allah dienen muss und den Glauben an all Seine Gesandten vervollständigen muss.

Und wenn der Glaube an die Existenz Allahs ausreichend wäre, dann hätte Allah Seine Gesandten nicht entsandt und Seine Bücher nicht herabgesandt, da die Menschen allesamt Allah durch die natürliche Veranlagung (aner)kennen.

Allah allein ist es, der dich erschaffen, rechtgeleitet und versorgt hat. Ihm allein gebührt es, dass du Ihn anbetest, so wie Er es durch Seine Gesandten und Propheten gesetzlich vorschrieb.

28. Wird der Ungläubige von Allah einen Lohn für seine rechtschaffenen Taten erhalten?

Antwort: Die rechtschaffenen Taten sind eine natürliche Veranlagung, auf die Allah alle Menschen veranlagt hat. Aus diesem Grund siehst du, dass es jeder Person möglich ist, rechtschaffene Taten zu verrichten, selbst wenn er ein Ungläubiger oder Götzendiener/Polytheist ist. Alle verrichten rechtschaffene Werke aufgrund der natürlichen Veranlagung, auf der sie veranlagt wurden.

Die Bedingung der Akzeptanz der rechtschaffenen Taten ist jedoch, dass man dadurch das Angesicht Allahs anstrebt, d. h., dass man danach strebt, Belohnung von Allah zu erlangen.

Aus diesem Grund sagen wir zu der Person, die nicht an Allah glaubt und neben Allah anderen Göttern dient: „Geh zu jenen, die du in deinen rechtschaffenen Taten Allah beigesellt hast, und erlange deinen Lohn von ihnen, da du durch deine rechtschaffenen Taten nicht das Angesicht Allahs alleine angestrebt/erhofft hast.“

Stell dir einen Menschen vor, dessen Familie sich um seine Erziehung und seine Versorgung kümmerte, bis er ein starker Jugendlicher wurde. Daraufhin geht er zu anderen, um für sie zu arbeiten. Ist er dann dazu berechtigt, zu seiner Familie zurückzugehen, um ihnen zu sagen: „Gebt mir den Lohn meiner Arbeit, die ich für andere verrichtete, statt für euch!“?

Er soll zu denen gehen, für die er gearbeitet hat, damit er seinen Lohn von ihnen erhält.

Und Allah gehört das höchste Gleichnis.

Und Allah ist es, Der dich erschaffen, dich versorgt und dir jede Gnade erwiesen hat, und du unterlässt dann Seine Anbetung und möchtest Belohnung von Ihm für deine Taten erhalten? Wie soll das gehen?

Aus diesem Grund sagte Allah:

„Und Wir wenden uns den Werken, die sie getan haben, zu und machen sie zu verwehtem Staub.“

(Al-Furqan 25: 23)

Und Er - gepriesen sei Er - sagte:

„Und die Werke derjenigen aber, die ungläubig sind, sind wie eine Luftspiegelung in einer Ebene, die der Durstige für Wasser hält. Wenn er dann dorthin kommt, findet er, dass es nichts ist; [...].“

(An-Nur 24: 39)

Diejenigen, die ungläubig sind, verdienen nicht den Lohn für die Taten, selbst wenn sie rechtschaffen sein sollten, da sie Ungläubige sind, die durch die rechtschaffenen Taten nicht danach gestrebt haben, den Lohn ihres Herrn zu erlangen oder dadurch nach der Zufriedenheit ihres Schöpfers zu streben.

Es geht also nicht lediglich um die rechtschaffenen Taten, da wir alle auf das Verrichten vieler guter Taten veranlagt wurden. Es geht vielmehr darum, wieso und für wen du diese rechtschaffenen Taten verrichtest. Tust du es für deinen persönlichen Nutzen oder führst du sie aus Augendienerei aus oder verrichtest du sie für jemand anderen außer Allah?

All das geschieht nicht auf dem Wege Allahs und man erhofft sich dadurch nicht den Lohn der rechtschaffenen Taten, der von Allah erhofft wird.

29. Wenn der Islam die wahre Religion ist, wieso gibt es dann Scheinargumente?

Antwort: Das Scheinargument ist eine Angelegenheit, die der Muslim in seiner Religion nicht versteht und die ihm verschleiert bleibt, bis er ein Gegenargument dafür findet.

Und Allah - gepriesen sei Er - wollte, dass es einige verschiedenartige Angelegenheiten in den Zweigangelegenheiten der Religion gibt, damit derjenige, der die Falschheit möchte, sich dadurch vom Gehorsam zu seinem Herrn entfernt.

Allah - erhaben ist Er - sagte:

„Er ist es, Der das Buch (als Offenbarung) auf dich herabgesandt hat. Dazu gehören eindeutige Verse - sie sind der Kern des Buches - und andere, mehrdeutige. Was aber diejenigen angeht, in deren Herzen (Neigung zum) Abschweifen ist, so folgen sie dem, was davon mehrdeutig ist, im Trachten nach Irreführung und im Trachten nach ihrer Missdeutung. Aber niemand weiß ihre Deutung außer Allah. Und diejenigen, die im Wissen fest gegründet sind, sagen: ,Wir glauben daran; alles ist von unserem Herrn.' Aber nur diejenigen bedenken, die Verstand besitzen.“

(Al 'Imran 3: 7)

„Was aber diejenigen angeht, in deren Herzen (Neigung zum) Abschweifen ist, so folgen sie dem, was davon mehrdeutig ist, [...].“: Derjenige, der in seinem Herzen (Neigung zum) Abschweifen hat, der wird diesen Scheinargumenten folgen, im Trachten nach Irreführung und Entfernung von Allah.

Allah wollte durch Seine Weisheit, dass der Glaube und der Unglaube bestehen.

„[...] So gibt es unter euch Ungläubige und gibt es unter euch Gläubige, [...].“

(At-Taghabun 64: 2)

Derjenige, der den Unglauben möchte, wird sich an diese Scheinargumente klammern und sich mit diesen von seiner Religion, seinem Gebet und seinem Glauben ablenken.

Was den Gläubigen angeht, so befolgt er die eindeutigen bestätigten Beweise, welche „die Mutter des Buches“ für die Richtigkeit der Religion und die Richtigkeit der Botschaft sind. Und wenn er etwas vorfindet, was er nicht versteht, dann fragt er danach. Jedoch lässt er sich von dem, was er nicht versteht, nicht von seiner Religion oder seinem Gebet ablenken.

Niemand lässt sich von seiner Religion mit etwas ablenken, was er nicht versteht, außer jemand, der Krankheit in seinem Herzen hat.

„[...] und damit diejenigen, in deren Herzen Krankheit ist, und (auch) die Ungläubigen sagen: „‚Was will denn Allah damit als Gleichnis?‘ So lässt Allah in die Irre gehen, wen Er will, und leitet recht, wen Er will. [...].“

(Al-Muddaththir 74: 31)

Zu der Weisheit der Existenz von Scheinargumenten zählt ebenso, dass die Leute des Wissens und die Leute des Tiefblicks diese Mehrdeutigen (Verse) dadurch in der Religion Allahs unterscheiden können, sodass du den Gelehrten siehst, wie er die mehrdeutigen Anliegen beantworten kann und diese unterscheiden kann, im Gegensatz zur allgemeinen Person, der sich nicht mit der Religion befasst und diese nicht lernt. So erhöht Allah diejenigen, denen Wissen gegeben wurde, um Rangstufen.

Die Wahrheit ist klar, jedoch muss es einige mehrdeutige (Verse) geben, da durch sie die Erklärung erfolgt.

Die Gesetzmäßigkeit Allahs in Seiner Schöpfung ist die Beauftragung, und Seine Gesetzmäßigkeit ist das Verbergen eines Teils der Weisheit. Und der Gewinner ist derjenige, der das zum Beweis nimmt, was er kennt, für das, was verborgen und (haar)genau ist. Und der Verlierer ist derjenige, der das, worüber er unwissend ist, zum Schleier/Hindernis macht, das ihn daran hindert, das, was er kennt, als Beweis zu nutzen.

30. Wieso hat Allah das Übel erschaffen? Oder in anderen Worten: Wie entgegnet der Muslim der „Problematik des Übels“?

Antwort: Die Heimsuchung des Übels ist quasi der Hauptgrund für den Atheismus in der gesamten Geschichte.

„Und unter den Menschen gibt es manchen, der Allah nur am Rande dient. Wenn ihn etwas Gutes trifft, ist er damit beruhigt, doch wenn ihn eine Versuchung trifft, macht er eine Kehrtwende. Er verliert das Diesseits und das Jenseits. Das ist der deutliche Verlust.“

(Al-Hajj 22: 11)

So gibt es manch einen, der nicht an Allah glaubt aufgrund einer Versuchung oder einer Heimsuchung oder einer Katastrophe, die ihn getroffen hat.

Und hier könnte der Atheist fragen: „Wieso gibt es überhaupt Schlechtes?“

Die Antwort ist einfach: da wir rechtsfähig sind,

und uns in einer Welt der Prüfung befinden.

Unser Herr - gepriesen sei Er - sagte:

„[...]. Und Wir prüfen euch mit Schlechtem und Gutem als Heimsuchung (arab. Fitnah). [...].“

(Al-Anbiyah 21: 35)

Das Gute und das Schlechte besteht also, weil du rechtsfähig bist. Und die Rechtsfähigkeit ist der Sinn deiner Existenz.

Allah - erhaben ist Er - sagte:

„(Er,) Der den Tod und das Leben erschaffen hat, damit Er euch prüfe, wer von euch die besten Taten begeht. Und Er ist der Allmächtige und der Allvergebende.“

(Al-Mulk 67: 2)

Und die Existenz des Üblen und die Existenz der Versuchungen und Heimsuchungen sind an sich der größte Beweis für die Richtigkeit der Angelegenheit der Religion und für den Fehler des Atheismus.

Wenn wir Anhänger der materiellen Welt wären, würden wir weder Gutes noch Übles wahrnehmen.

Wenn das gesamte Universum keine Bedeutung hätte, wäre uns niemals klar geworden, dass es keine Bedeutung hat, [32] da wir uns entsprechend der atheistischen Sicht in strikten materiellen Unausweichlichkeiten befinden und natürliche Gesetze auf uns angewendet werden. In diesem Rahmen würden wir weder das Wesen des Üblen noch die Bedeutung des Wortes „Übel“ wahrnehmen.

[32] C. S. Lewis

Erkennen die meisten fortschrittlichsten Tiere das Dilemma des Übels?

Die Erkennung des Übels bedeutet, dass wir nicht Anhänger dieser Welt sind und dass wir unsere Erkennung der Existenz des Übels aus einer anderen Grundlage entnehmen, nicht aus der materiellen darwinistischen Grundlage für die Existenz.

Wir gehören einer himmlischen Grundlage an und nicht einem atheistischen materiellen irdischen Typ. Und das ist die einzige Erklärung dafür, dass wir das Übel wahrnehmen.

Und solange wir rechtsfähig sind, ist es normal, dass es Versuchungen und Heimsuchungen gibt und (es ist normal,) dass wir das Übel wahrnehmen.

Das Übel, etwas Schmerz und die Fähigkeit dazu, Sünden zu begehen, sind das natürliche Erfordernis und das selbstverständliche Ergebnis der Willensfreiheit und der göttlichen Beauftragung.

Die Existenz des Übels, der Heimsuchungen, der Katastrophen und der Gelüste - all diese bringen das Beste aus dem rechtschaffenen Menschen und das Übelste aus dem verdorbenen Menschen zum Vorschein.

Und das Merkwürdige am Zustand der Atheisten ist, dass sie, wenn sie die Existenz eines Schöpfers leugnen, da es Übles gibt, diese Analyse anwenden:

1. Wenn dem Vater die Entscheidung zusteht und er das Gute für seinen Sohn wünscht, wieso erlaubt er dann, dass ihm eine schmerzhafte Spritze gegen Viren gegeben wird?

2. Gibt es einen Schmerz, den der Sohn wegen der Spritze verspürt?

3. Also ist der Vater nicht anwesend. [33]

[33] Aus dem Buch „Fremde Grundlagen“ M. Ahmad Hassan. Markaz Dalail.

Ist das eine logische Schlussfolgerung?

Außerdem ist es normal, dass wir nicht jede Feinheit der göttlichen Weisheit des Guten und des Üblen verstehen.

Und Allah zeigte unserem Führer Musa - Frieden sei auf ihm - die Weisheit in den Handlungen von Al-Khadir, da es Handlungen waren, die äußerlich missbilligt und nicht akzeptabel sind. Jedoch umfasst sie sehr viel Gutes. Die Geschichte von Musa und Al-Khadir kam nicht als bloße Erzählung und Geschichte im Quran vor, sondern sie soll dazu dienen, dass nachgedacht wird und der Mangel der menschlichen Seele als auch ihr voreiliges Urteilen bestätigt wird.

Und zum Merkwürdigen in der Angelegenheit des Üblen gehört, dass wenn es kein Übel auf der Welt geben würde, würdest du den Ort, an dem du geboren wirst, nicht verlassen!

Und es wäre keine Zivilisation entstanden, es wären keine Städte und keine Häuser erbaut worden, die Menschen würden keine Arbeit benötigen und hätten nicht über die Bekämpfung von Krankheiten, über die Lösung eines Problems oder über die Innovation einer Idee nachgedacht, um sich Ruhe zu verschaffen!

Und dann müsse sich der Mensch eigentlich überhaupt nicht vom Ort seiner Geburt bewegen.

Somit gäbe es kein Übel, kein Leid, keine Heimsuchung, keine Erschöpfung und keine Probleme, nach dessen Lösung man suchen würde!

Wieso also die ganze Anstrengung, das Aufbleiben (nachts), das Nachdenken und das Handeln?

Das Schlechte ist eine Notwendigkeit, die im Diesseits unvermeidlich ist.

So sinne darüber nach!

Und fürchte Allah, denn du bist rechtsfähig.

Auf viele Menschen wird eine Heimsuchung und Übel herabgesandt, und sie kehren dann zu Allah zurück und werden zu Rechtschaffenen. Gepriesen sei Allah, der Allmächtige, und gelobt sei Er.

Alle Bestimmungen Allahs sind weise und gut.

Und es obliegt dem Muslim, an alle Vorherbestimmungen Allahs zu glauben. Der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - sagte:

„Und selbst wenn du Gold im Ausmaß von Uhud besitzt und es auf dem Wege Allahs ausgibst, so nimmt Allah es nicht von dir an, bis du an die Vorherbestimmung glaubst und weißt, dass das, was dich getroffen hat, dich nicht verfehlen sollte, und das, was dich verfehlt hat, dich nicht treffen sollte, und dass derjenige, der auf etwas anderem als diesem verstirbt, das Höllenfeuer betreten wird.“

[34] Überliefert in Sunan Abi Dawud, 4699.

Bei allen Vorherbestimmungen Allahs, seien sie gut oder schlecht, obliegt dem Muslim die Zufriedenheit damit.

Alle Vorherbestimmungen Allahs sind gut, selbst wenn in einigen äußerlich Übel, Bedrücktheit oder Schaden erscheinen sollte, jedoch umgibt sie letztendlich gewaltige Güte und eine göttliche Weisheit.

31. Wird die Religion für die religiösen Kriege verantwortlich gemacht, welche in einer Epoche die Welt beherrscht haben?

Antwort: Die Menschheit hat tausende Jahre unter den Gesetzen des Monotheismus und 4000 Jahre unter den drei großen ibrahimitischen (abrahamitischen) Gesetzen gelebt. Die Religion hat keine Gefahr für die menschliche Gattung dargestellt, vielmehr hat sie die Menschheit zu einer hohen charakterlichen Stellung hervorgehoben (und vorangebracht), auf die sich sowohl der Gläubige als auch der Atheist einigen würden, und sie hat für die Kulturen eine Grundlage gegründet. Wir können sogar behaupten, dass alles Gute auf der Erde ein Resultat dieser Prophetentümer ist! Die Religion hat von tausenden Problemen befreit, und darüber hinaus hat die Religion eine Grundlage des Wissens, des Benehmens und der Werte für die menschliche Existenz auf der Erde aufgestellt! Und die Staaten, die diese monotheistischen Gesetze beibehalten haben, verfügen bis heute über eine kulturelle Vielfalt, die bestehen blieb, im Gegensatz zu ihren Widersachern, und sie gewährleistet ihnen einen Schutz für die Erfordernisse der monotheistischen Gesetze, wohingegen in einem einzigen Jahrhundert, in dem sich einige Staaten dem Atheismus näherten, sich die gesamte Menschheit am Abgrund der Zerstörung befand! Dann kommen jetzt die Atheisten und erzählen uns etwas von der Gefahr der Religion! Die Geschichte der Menschheit kannte keinen gefährlicheren Weg als den Atheismus. Die Gemetzel von Gulag in der Sowjetunion, welche von Lenin geführt wurde, die Ausrottung der ethnischen Minderheit im nationalsozialistischen Deutschland, die Entladung eines Viertels der Einwohner Kambodschas unter der Führung vom Atheisten Pol Pot, die Ermordung von 52 Millionen Chinesen in der großen Kulturrevolution unter der Führung vom Atheisten Mao Zedong und die Erscheinung des „Verbandes der kämpfenden Gottlosen“ in Europa, welche 42000 religiöse Einrichtungen geschlossen haben - Kirchen und Moscheen - und zehntausende religiöse Menschen getötet haben, waren nichts außer atheistische Folgen und natürliche Resultate der Erscheinung des Atheismus. [35] Und die zwei Weltkriege, sowohl der Erste als auch der Zweite, waren atheistische Kriege. Ihre Urteile waren atheistische Vorstellungen über die menschlichen Ethnien und der Wille nach einer ethnischen Reinigung. Das Resultat davon war die Ausrottung von beinahe 5 % der Weltbevölkerung und die Weltkriege haben jeden Gewinner und Verlierer um ein Drittel Jahrhundert zurückversetzt. Und die Philosophen haben inmitten von Paris ein Pissoir aufgestellt, als Anspielung auf das Ende der Zivilisation. Die atheistischen Schlachten haben Arsenale von Atomwaffen zurückgelassen, welche ausreichen würden, um die gesamte Menschheit mehrmals auszurotten. Ein kurzes Einlesen in die Kriege des zwanzigsten Jahrhunderts zeigt das Ausmaß des Elends des Atheismus. Der Atheismus hat die Vorstellung hinterlassen, dass die Auslöschung der menschlichen Gattung in jeder bevorstehenden Schlacht eine bestehende Vorstellung ist. Und das ist die zu erwartende atheistische Folge.

[35] https://en.wikipedia.org/wiki/League_of_Militant_Atheists

32. Wieso sind die Muslime zurückgeblieben, trotz ihres monotheistischen Glaubens, während der Westen sehr fortgeschritten ist?

Antwort: Das ist eine Frage der Kultur!

Und wie sehr haben die Propheten in der Entgegnung dieser Frage gelitten!

Und wie sehr wurden die Gefolgsleute wegen dieser Angelegenheit geschlagen (und sind auseinander gegangen).

Die Frage der Kultur ist in jeder Epoche der Ursprung des Unglaubens der Nationen.

Allah - erhaben ist Er - sagte:

„Und wenn ihnen Unsere Zeichen als klare Beweise verlesen werden, sagen diejenigen, die ungläubig sind zu denjenigen, die glauben: ,Welcher der beiden Gruppen hat nun eine bessere Stellung und eine schönere Gesellschaft?'“

(Maryam 19: 73)

Wenn die Verse, in denen sich die Belege und Beweise für die Richtigkeit der Religion befinden, verlesen wurden, argumentierten die Ungläubigen mit dem Fortschritt der ungläubigen Nationen.

„Welcher der beiden Gruppen hat nun eine bessere Stellung und eine schönere Gesellschaft?“

Der Forscher Ibrahim As-Sakran - möge Allah ihn bewahren - sagte: „Das ist ein historisches Gesetz und eine universale wiederkehrende Gesetzmäßigkeit, und die Verwunderung desjenigen, der über ihr altes Archiv nachsinnt, wird nicht enden. Die Mehrheit derjenigen, die seit der Morgendämmerung des Prophetentums bis zum Moment der zeitgenössischen islamischen Arbeit über Allah berichten, sind immer mit einer „materiellen Macht“ konfrontiert, welche ihnen überlegen sind und die Menschen von der Befolgung der Offenbarung, welche bei ihnen ist, abwenden wollen.

Schau auf die Erfahrungen der Propheten, so wirst du vorfinden, dass sie beinahe alle ein genaues Gleichnis für den Konflikt zwischen dem Aufrufer zur „göttlichen Offenbarung“ und der Versuchung „der materiellen Macht“ sind. Du wirst vorfinden, dass die Menschen von der materiellen Macht angezogen wurden, sodass ihre Herzen ergriffen wurden und es sie vom Gehorsam und der Ergebenheit zur Offenbarung abwendet. Und du wirst vorfinden, dass diejenigen, die für die Religion arbeiten, sich gegen diese Verlockung der Menschen durch materielle Äußerlichkeiten abmühen. So sagte das Volk des ersten Gesandten Nuh - Frieden sei auf ihm - mit jeglicher materieller Offenheit:

„[...]. Und wir sehen, dass nur die dir folgen, die unsere Niedrigsten sind, [...].“

(Hud 11: 27)

Und der Prophet Musa wäre nicht erschienen, wäre die Fortsetzung der Tyrannei der bürgerlichen Macht und ihre Täuschung gegenüber der Offenbarung nicht erneut eingetroffen.

„Und Musa sagte: ,Unser Herr, Du hast ja Fir'aun und seiner führenden Schar im diesseitigen Leben Pracht und Besitz gegeben, unser Herr, damit sie (andere) von Deinem Weg in die Irre fuhren.'“

(Yunus 10: 88)

Der Zustand war für unseren Propheten Muhammad - Allahs Segen und Frieden auf ihm - nicht neu, da diejenigen, die sein Prophetentum und die Offenbarung, die mit ihm war, verleugneten, ihren Widerstand gegen ihn mit seiner materiellen Schwäche begründeten.

„Und sie sagen: ,Wäre doch dieser Quran einem bedeutenden Mann aus den beiden Städten offenbart worden!'“

(Az-Zukhruf 43: 31)

Ende der Worte von Ibrahim As-Sakran.

Die Menschheit wurde in allen Epochen und in der gesamten Geschichte der Prophetentümer mit keiner größeren Heimsuchung geprüft, als durch die Verlockung der materiellen Macht für den Ungläubigen.

Ohnehin gibt es eigentlich keinen Zusammenhang zwischen dem Fortschritt und der Wahrheit.

Der materielle Fortschritt und Rückschritt stehen nicht im Zusammenhang damit, bei wem sich die Wahrheit oder die Falschheit befindet.

Es ist also nicht notwendig, dass ein geehrter rechtschaffener Mensch fortgeschritten und zivilisiert ist.

Es kann sein, dass eine Person sich an die Lehren des Islam hält, jedoch einfach und arm ist, und genauso andersherum.

Und wie viele Nationen gab es, die fortgeschritten und zivilisiert waren, jedoch zu den Menschen gehörten, die am weitesten von der Gesetzgebung Allahs, von Seiner Religion und Seiner Offenbarung entfernt waren?

„Sind sie denn nicht auf der Erde umhergereist, sodass sie schauen (konnten), wie das Ende derjenigen war, die vor ihnen waren? Sie hatten eine stärkere Kraft als sie, pflügten und bevölkerten das Land noch mehr, als sie es bevölkerten.“

(Ar-Rum 30: 9)

Der materielle Fortschritt und der finanzielle Reichtum sind kein Maßstab für den Anhänger der Wahrheit.

„Als nun ihre Gesandten zu ihnen mit den klaren Beweisen kamen, waren sie froh über das Wissen, das sie besaßen, und es umschloss sie das, worüber sie sich lustig zu machen pflegten.“

(Ghafir 40: 83)

Demnach ist der materielle Fortschritt weder in sich selbst lobenswert noch tadelnswert. Vielmehr wird er im Ausmaß seiner Läuterung durch die göttliche Offenbarung und im Ausmaß der Umsetzung der Religion darin und im Ausmaß des Nutzens für dich in deiner Religion und im Ausmaß dessen, was du für den Nutzen der Menschen und der Besserung ihrer Zustände für das Angesicht Allahs nutzt, gelobt.

Das ist der erwünschte Fortschritt.

Die Maßstäbe der wirklichen Vorzüge unter den Menschen liegen nicht in ihrem materiellen Fortschritt, sondern in ihrem Vorzug durch die Gottesfurcht und rechtschaffenen Werke. Und der materielle Fortschritt kommt als Mittel und nicht als Ziel; er kommt als Mittel, um den Menschen für Allah zu dienen und zu nutzen.

Somit wird er ein materieller Fortschritt sein, welcher durch die göttliche Offenbarung geläutert wird, und das ist der einzig erwünschte Fortschritt.

Und das ist der wirkliche Ersatz auf der Welt: der Ersatz der Dienerschaft zu Allah und der Ersatz der Läuterung des Glaubens für alle Bereiche des Lebens.

„(Diejenigen), die, wenn Wir ihnen eine feste Stellung auf der Erde verleihen, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten. Und Allah gehört das Ende der Angelegenheiten.“

(Al-Hajj 22: 41)

Und wisse, dass der Muslim, wenn er das tut, was ihm obliegt, Allah ihm die Ursachen von allem Guten, von der Glückseligkeit und dem Fortschritt im Diesseits erleichtert sowie den Erfolg und die Erhöhung um Rangstufen im Jenseits gewährt.

„Allah hat denjenigen von euch, die glauben und rechtschaffene Werke tun, versprochen, dass Er sie ganz gewiss als Statthalter auf der Erde einsetzen wird, so wie Er diejenigen, die vor ihnen waren, als Statthalter einsetzte, dass Er für sie ihrer Religion, der Er für sie zugestimmt hat, ganz gewiss eine feste Stellung verleihen wird, und dass Er ihnen nach ihrer Angst (, in der sie gelebt haben,) stattdessen ganz gewiss Sicherheit gewähren wird. Sie dienen Mir und gesellen Mir nichts bei. Wer aber danach ungläubig ist, jene sind die (wahren) Frevler.“

(An-Nur 24: 55)

Als die Muslime ihre Religion praktiziert haben, waren sie Führer im Glauben und (auch) im diesseitigen Leben.

Der Islam hat durch ihre Hände eine Kultur, welche 1200 Jahre lang hielt, vorangebracht, und sie war die Kultur, welche am längsten anhielt, ohne dass diese Zeitspanne endete oder unterbrochen wurde.

Durch den Islam ist die islamische Kultur entstanden.

Demnach ist er die einzige Religion, die eine Kultur entstehen ließ.

Die restlichen Religionen wurden von Kulturen umgeben.

So findest du vor, dass die westliche Kultur das Christentum umgeben hat, und die indische Kultur hat den Hinduismus umgeben.

Was jedoch die einzige Religion angeht, die eine Kultur entstehen ließ, so ist sie der Islam.

Als die Muslime wussten, wozu sie in Bezug auf ihre Religion verpflichtet sind, haben sie die Welt materiell und geistig geführt.

Als der Islam im Jahr 1453 nach Konstantinopel gekommen ist, endete das ungerechte Mittelalter in Europa.

Das Datum des Endes des ungerechten Mittelalters ist 1453, und das ist dasselbe Jahr, in dem der Islam nach Europa gekommen ist.

Alsbald der Islam in das Herz Europas trat, zündete er das Licht des Wissens darin.

In der Bücherei des Kongresses wurden in die Decke des Hauptsaals der Bücherei Kreise eingraviert, welche auf den Ursprung des Fortschritts der westlichen Kultur hinweisen. Und der Islam ist die einzige Religion, welche in den sieben Kreisen erwähnt wird.

Der Islam ist die einzig erwähnte Religion und sie spezialisiert sich auf die Naturwissenschaften.

ISLAM: PHYSICS

Die restlichen Kreise spezialisieren sich auf Namen von Ländern, und das, was diese Länder vorangebracht haben, ist ein literarischer, künstlerischer oder sprachlicher Fortschritt!

Und der Islam hat das Wissen vorangebracht, und für eine Zeitspanne von 700 Jahren war die internationale Sprache für Wissenschaften auf der Welt die arabische Sprache. [36]

[36] https://www.telegraph.co.uk/news/science/science-news/3323462/Science-Islams-forgotten-geniuses.html

Wenn die Muslime ihre Religion verbessern, wird ihr Diesseits verbessert.

33. Was sind die Früchte der Anbetung Allahs?

Antwort: Der Mensch mit seiner natürlichen Veranlagung kennt sich selbst nicht, noch findet seine Seele Ruhe, noch beruhigt sich der Druck in seinem Herzen, außer durch die Anbetung Allahs.

„(Es sind) diejenigen, die glauben und deren Herzen im Gedenken Allahs Ruhe finden. Sicherlich, im Gedenken Allahs finden die Herzen Ruhe!“

(Ar-Ra'd 13: 28)

Die Anbetung beruhigt (das Innere der Brust).

„Wir wissen ja, dass deine Brust beklommen ist wegen dem, was sie sagen.

Aber lobpreise deinen Herrn und gehöre zu denen, die sich niederwerfen,

und diene deinem Herrn.“

(Al-Hijr 15: 97-98)

„Diene deinem Herrn“, damit deine Brust Ruhe findet.

Aus diesem Grund lösen zwei Gebetseinheiten in Demut und Konzentration in der menschlichen Seele das aus, was selbst mehrere Stunden von Sitzungen zur Beruhigung der Seele nicht auslösen können.

In der Anbetung liegt Seelenfrieden, und jeder, der weit vom Gedenken Allahs ist, dessen Brust wird eng sein, sodass du ihn immer klagend über das Diesseits vorfindest. Weder wird er satt, noch findet er Ruhe.

„Wer sich aber von Meiner Ermahnung abwendet, der wird ein beengtes Leben fuhren, [...].“

(Ta-Ha 20: 124)

Und selbst wenn der Mensch sich in einer weiten Versorgung befinden sollte (und wohlhabend ist), so lebt er ohne Glauben in Bedrücktheit und in einem fiebernden Wettrennen, dessen Spanne für den Unwissenden niemals endet und er ist immer besorgt.

Der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - sagte: „Wessen Sorge das Diesseits ist, dessen Angelegenheit wird Allah ihm zerstreuen und seine Armut vor seinen Augen legen, und ihn wird vom Diesseits nur das erreichen, was für ihn niedergeschrieben wurde. Und wessen Absicht das Jenseits ist, dessen Angelegenheit wird Allah ihm einen, und den Reichtum in sein Herz legen, und das Diesseits wird zu ihm kommen, während sie (dazu) gezwungen ist.“ [37]

[37] Sunan At-Tirmidhi 2465.

Der Gottesdienst befreit den Muslim aus der Hingabe zum Diesseits und macht ihn frei.

Aus diesem Grund ist der Muslim - der Allah wirklich dient - der Mensch, der die Bedeutung des Lebens, den Wert des Diesseits und den Zweck seiner Existenz in dieser Welt verstanden hat, und er hat verstanden, dass er in dieser Welt ist, damit er geprüft wird und damit er seinem Herrn in vollkommenem Gottesdienst dient, und nicht, damit er in Zweifel ohne einen Nutzen dahinter lebt. Unser Herr - gepriesen sei Er - sagte:

„(Er,) Der den Tod und das Leben erschaffen hat, damit Er euch prüfe, wer von euch die besten Taten begeht. Und Er ist der Allmächtige und der Allvergebende.“

(Al-Mulk 67: 2)

34. Was sind die Zeichen der Ergebung zu Allah - erhaben ist Er? Oder um es anders auszudrücken: Woher weißt du, dass du dich Allah in vollständiger Hingabe ergeben hast?

Antwort: Die Zeichen der Ergebung zu Allah sind vier, und diese sind:

Erstens: Die Dienerschaft gegenüber Allah in jeder kleinen und großen (Angelegenheit) deines Lebens. Der Erhabene sagte:

„Sag: ,Gewiss, mein Gebet und mein (Schlacht)opfer, mein Leben und mein Sterben gehören Allah, dem Herrn der Weltenbewohner.

Er hat keinen Teilhaber. Dies ist mir befohlen worden, und ich bin der erste der (Ihm) Ergebenen.'“

(Al-An'am 6: 162-163)

„[...], mein Gebet und mein (Schlacht)opfer, mein Leben und mein Sterben gehören Allah, dem Herrn der Weltenbewohner.“: Alles, was ich tue, ist für Allah. So bete ich für Allah, ich gehorche meinen Eltern für Allah, ich erinnere und belehre, sodass ich den Menschen nütze, für Allah. Ich schlafe, damit ich am nächsten Tag Kraft besitze, um das auszuführen, was Allah mir befohlen hat.

Somit ist die Dienerschaft Allahs in jeder Tat. Sie gehört zu den ersten äußerlichen Erscheinungen und Zeichen der Ergebung zu Allah.

Das zweite Zeichen, dass du dich Allah in vollständiger Hingabe ergibst, ist die Befolgung dessen, was Allah befohlen hat und die Meidung dessen, was Er untersagt hat. Unser Herr - gepriesen sei Er - sagte:

„O die ihr glaubt, gehorcht Allah und Seinem Gesandten und kehrt euch nicht von ihm ab, wo ihr doch hört!“

(Al-Anfal 8: 20)

Allah - erhaben ist Er - sagte:

„O die ihr glaubt, tretet allesamt in den Islam (arab. Silm) ein [...].“

(Al-Baqarah 2: 208)

„In den Silm“: d. h. in den Islam.

„[...], tretet allesamt in den Islam ein“: d. h. haltet euch an all das, was Allah befohlen hat und unterlasst das, was Er untersagt hat.

Befiehlt Allah mir etwas, tue ich dies; untersagt Er mir etwas, unterlasse ich es. Das ist die vollkommene Ergebung und Befolgung Allahs.

Das dritte Zeichen für die Ergebung zu Allah ist, dass wir uns dem Urteil mit dem, was Allah gesetzlich vorschrieb, ergeben und zufrieden mit Seiner Gesetzgebung sind und diese akzeptieren.

Wir akzeptieren jede göttliche Vorschrift und wir missbilligen beispielsweise die Strafen, die Allah gesetzlich machte, nicht. Es ist verpflichtend, dass wir mit der Gesetzgebung Allahs zufrieden sind, da Allah weiß, was gut/angemessen für Seine Schöpfung ist und Er weiß, dass in diesen Strafen eine Reinigung/Läuterung für die Gesellschaft liegt: „Sollte denn Derjenige, Der erschaffen hat, nicht Bescheid wissen? Und Er ist der Feinfühlige und der Allkundige.“ (Al-Mulk 67: 14)

Und Er - gepriesen sei Er - sagte:

„Und wer ist besser im Richten als Allah?“

(Al-Maidah 5: 50)

Allah ist es, der weiß, was gut für die Menschen in Bezug auf ihr Diesseits und ihr Jenseits ist.

Und die Umsetzung der Gesetzgebung Allahs reinigt die Menschen und lässt sie in Sicherheit leben.

Ein Mann, der behauptete an Allah zu glauben und an das, was zum Propheten - Allahs Segen und Frieden auf ihm - herabgesandt wurde, ging zu Ka'b Ibn Al-Aschraf, dem Juden, damit dieser für ihn in einem seiner Anliegen urteilt, anstatt zum Gesandten Allahs - Allahs Segen und Frieden auf ihm - zu gehen, aus Angst, dass der Gesandte - Allahs Segen und Frieden auf ihm - mit ein Urteil erteilt, welches ihm nicht gefällt. Deshalb ging er zum Juden, in der Hoffnung auf ein Urteil, welches ihm gefällt. Dann wurde die Aussage Allahs - erhaben ist Er - herabgesandt:

„Siehst du nicht jene, die behaupten, an das zu glauben, was zu dir (als Offenbarung) herabgesandt worden ist und was vor dir herabgesandt wurde, während sie sich in Entscheidungsfragen an falsche Götter wenden wollen, wo ihnen doch befohlen worden ist, es zu verleugnen? Aber der Satan will sie weit in die Irre führen.“

(An-Nisa 4: 60)

Wenn du also ein Muslim bist, der sich Allah fügt, dann bist du dazu verpflichtet, am Gesetz Allahs festzuhalten und dich dem Urteil Allahs zu fügen, selbst wenn das Urteil Allahs nicht deinen Gelüsten entspricht. Es ist dir nicht erlaubt, dass du die Gesetzgebung Allahs verlässt und zu einem Juden gehst, damit er für dich in deinem Fall urteilt, sodass er dich zufriedenstellt.

Und Allah - mächtig und majestätisch ist Er - sagte in den darauffolgenden Versen:

„Und Wir haben keinen Gesandten gesandt, ohne dass ihm mit Allahs Erlaubnis gehorcht werde.“ (An-Nisa 4: 64)

Allah hat die Gesandten also nicht entsandt, damit wir sie beiseite tun und unser Urteil bei einer anderen Gesetzgebung als dieser ersuchen.

Daraufhin schließt Allah - mächtig und majestätisch ist Er - die Lektion aus diesem und ähnlichen Ereignissen mit einem wichtigen Vers ab, welcher die Notwendigkeit der Ergebung des Urteils durch das Gesetz Allahs verdeutlicht. Unser Herr - mächtig und majestätisch ist Er - sagte:

„Aber nein, bei deinem Herrn! Sie glauben nicht eher, bis sie dich über das richten lassen, was zwischen ihnen umstritten ist, und hierauf in sich selbst keine Bedrängnis finden durch das, was du entschieden hast, und sich in voller Ergebung fügen.“

(An-Nisa 4: 65) Die vollständige Ergebung zu dem, was Allah gesetzlich vorschrieb, ist notwendig, da die Ergebung zum Gesetz Allahs zu den Zeichen der Befolgung des Islams gehört.

Was das vierte Zeichen der Ergebung zu Allah - erhaben ist Er - angeht, so ist dieses: Die Ergebung für die Vorherbestimmungen Allahs, da Allah - gepriesen sei Er - alles mit Seiner Weisheit bestimmt hat. Aus diesem Grund fügt sich der Muslim Allah in all Seinen Vorherbestimmungen - sowohl im Guten als auch im Schlechten.

Wenn den Muslim eine Freude trifft, dann ist er dankbar, und wenn ihn ein Schaden trifft, dann ist er geduldig.

Wenn Allah dich mit Essen, einer guten Versorgung, einem schönen Haus, Erfolg in der Bildung, der Gesundheit im Körper oder guten Angehörigen versorgt hat, dann dankst du Allah.

Und wenn den Muslim ein Schaden an Krankheit, Armut, Angst, Heimsuchung oder Sorge trifft, dann erträgt er diesen Schaden geduldig und sucht Hilfe bei Allah. So ist der Zustand des Muslims, der sich seinem Herrn - gepriesen sei Er - gefügt und ergeben hat.

Alles erfolgt mit der Vorherbestimmung Allahs - mächtig und majestätisch ist Er -: die Gesundheit, die Krankheit, der Reichtum und die Armut - alles erfolgt mit Seiner Bestimmung und Seiner Weisheit. Und dem Muslim obliegt die Zufriedenheit mit den Vorherbestimmungen, da Allah es ist, der sie vorherbestimmt hat.

Unser Herr - gepriesen sei Er - sagte:

„Wahrlich, Wir haben alles in (bestimmtem) Maß erschaffen.“

(Al-Qamar 54: 49)

Und der Erhabene sagte:

„Sag: ,Uns wird nur das treffen, was Allah für uns bestimmt hat.'“

(At-Taubah 9: 51)

Uns wird nichts treffen, außer was Allah für uns vorherbestimmt hat.

Und Er - der erhabenste Sprecher - sagte:

„Keiner Seele ist es möglich zu sterben, außer mit Allahs Erlaubnis [...].“

(Al 'Imran 3: 145)

Die Lebensfristen hat Allah vorherbestimmt.

Und alles, was im Universum geschieht, und jedes Korn, welches in der Welt umläuft, und jedes Ereignis, welches sich ereignet, so ereignet sich dies mit dem Wissen (Allahs), dem Willen (Allahs), der Bestimmung (Allahs), der Weisheit (Allahs) und der Allmacht Allahs.

Unser Herr - gepriesen sei Er - sagte:

„Der keinen Teilhaber an der Herrschaft hat und alles erschaffen und ihm dabei sein rechtes Maß gegeben hat.“

(Al-Furqan 25: 2)

Denn Er - gepriesen sei Er - hat alles erschaffen und allem sein rechtes Maß gegeben. Was Er möchte, wird sein, und was Er nicht möchte, wird nicht sein.

Ich - als Muslim - bin dazu aufgefordert, mich allen Bestimmungen von Allah - mächtig und majestätisch ist Er - zu fügen.

Auf diese Art wird der Mensch zu einem Allah ergebenen Muslim.

Und abschließend: Wie trete ich in den Islam bei?

Der Islam ist die Religion Allahs für die gesamte Menschheit. Der Erhabene sagte:

„Wahrlich, die Religion ist bei Allah der Islam.“

(Al 'Imran 3: 19)

Der Islam ist die Religion, außer der Allah keine andere Religion akzeptiert.

„Und wer als Religion etwas anderes als den Islam begehrt, so wird es von ihm nicht angenommen werden, und im Jenseits wird er zu den Verlierern gehören.“

(Al 'Imran 3: 85)

Aus diesem Grund ist es für jeden Menschen verpflichtend, den Islam anzunehmen,

denn im Islam liegt die Errettung vor dem Höllenfeuer und der Gewinn der Zufriedenheit Allahs sowie des Paradieses.

Der Eintritt in den Islam gehört zu den größten Gnaden - nein, vielmehr ist es die größte und wichtigste Sache in deiner Existenz,

denn der Islam ist in Wirklichkeit eine Rückkehr zur natürlichen Veranlagung und zum Verstand.

Und was den Eintritt in den Islam angeht, so ist seine Angelegenheit leicht und man benötigt keine Riten und keine formellen Angelegenheiten. Die Person muss lediglich das Glaubensbekenntnis aussprechen, und das erfolgt, indem man sagt: „Ich bezeuge, dass es keinen anbetungswürdigen Gott gibt, außer Allah, und ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist.“

Dadurch wird man zum Muslim.

Daraufhin beginnt man mit dem Praktizieren des Islams.

Und ich rate, dass man der Website „islam-house“ folgen sollte, jeder entsprechend seiner Sprache, sodass der neue Muslim lernt, wie er den Islam praktiziert.

Der Link zur Website: https://islamhouse.com/ar/